Kurz und gut

  • Nochmal einen Punkt draus gemacht, an einem Montag ausschlafen zu dürfen.
  • Viel Kleinkram erledigt und mal wieder Kresse gesät. Die duftet schon beim Keimen immer so lecker.
  • Einen 20%-Gutschein von Heine mit einer längeren Bestellung eingelöst. Auf die Lieferung bin ich sehr gespannt, weil ich da so selten was bestelle, dass mein Vorstellungsvermögen bei deren Beschreibungen leicht überfordert ist. Aber 20 % waren schon ein ziemlicher Anreiz. 😉

Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende war ich das erste Mal in diesem Jahr bei Herrn Grillenscheucher. Wir hatten es schön und sonnig und entspannt. Und es so toll, wie der Frühling sich ins Zeug legt. Überall blühen die Forsythien in gelb und die Kirschbäume in rosa und bunte Ostereier hängen in den Vorgärten.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Morgens schon hatte ich einen Termin beim Orthopäden. Die Arzthelferin, die ich dort am liebsten mag, ist wieder gesund und hat sich sehr über die Tüte merci petits gefreut, die ich für alle als Dankeschön mitgebracht hatte. Das haben sie sich wirklich verdient, so toll, wie die Praxis funktioniert. Die Vertretungsärztin – der Doktor war krank – hat mir ohne Diskussion ein neues Rezept für die Physiotherapie verschrieben und sich gewundert, dass ich dafür extra kommen musste. Der Doktor ist da eben knauseriger. Einziger Wermutstropfen: die Vertretungszeit meines Physiotherapeuten ist beendet und ich muss mit anderen arbeiten. 🙁

  • Der überraschende Anruf von S. und wir haben geplappert als hätten wir uns vorgestern erst gesprochen. Dabei war es nach vielen Mails unser erstes Telefonat miteinander.
  • Noch ein erstes Mal in diesem Jahr: Ich bin wieder mit Olga gefahren. Zuerst wollte sie nicht so recht und ging einfach wieder aus. Im zweiten Versuch mit viel Gas konnten wir dann doch los. Nicht ganz so angenehm für meine Schulter, das Autofahren, aber zusammen haben wir es geschafft.
  • Bonus: Und noch ein erstes Mal in diesem Jahr: Die Sonne schien und es war so warm, dass wir auf dem Balkon von Herrn Grillenscheucher Prosecco trinken konnten.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher und ich haben meine Pflanzen aus dem Winterquartier bei ihm wieder auf meinen Balkon gebracht. Der Lorbeer und der große Rosmarin treiben schon wieder aus – sieht super aus.
  • Eine kleine Einkaufstour mit Olga. U.a. haben wir viele Saattütchen und mein neues liebstes anti-alkoholisches Kaltgetränk erstanden: Rhabarber-Schore von Hella. Sieht ein bisschen eklig aus, schmeckt aber hervorragend säuerlich. Zwischendurch gab es auch noch den Geschmack Italiens im Mund.

  • Und weil es gestern schon so schön war, haben wir nochmal Prosecco auf Herrn Grillenscheuchers Balkon getrunken.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausreichend geschlafen und danach eine Latte Macchiato ans Bett serviert bekommen.
  • Herr Grillenscheucher hat sich um Anton gekümmert. WhatsApp läuft jetzt auf meiner neuen Handynummer und Landkarten für unsere Kreuzfahrt sind auch drauf, damit wir uns unterwegs nicht verlaufen.
  • Wieder zu Hause erwarteten mich auf meinem Balkon glücklich aussehende Pflanzen. Der Liebstöckel ist um mindestens 10 cm am Wochenende gewachsen. Die Kroken blühen um die Wette. Der Jasmin kriegt grüne Blätter und der Baum vor meinem Balkon auch. Hach!

    

    

  • Bonus: Die Kresse hat sich ebenfalls prächtig entwickelt und wird gleich mein Abendessen bereichern.

Kurz und gut

  • Endlich ein richtiger Friseurbesuch beim speziellen Locken-Friseur. Während meiner Genesungsphase fühlte ich mich nicht mobil genug, um dafür durch die halbe Stadt zu fahren, und so war es jetzt höchste Zeit zum Schneiden. Ich habe eine wunderbare Kopfmassage genossen und bin jetzt sehr glücklich mit meiner neuen, fluffigen Lockenpracht.
  • Die bestellten Bücher abgeholt und es geschafft, kein weiteres auf den Stapel zu legen. Puh! Manchmal wünsche ich mir einen großen Lottogewinn, nur um Berge von Büchern zu kaufen.
  • Ich habe Kresse in meiner neuen, richtig hübschen Aussaatschale, die ich kürzlich bei Tchibo fand, ausgesät. Ich bin gespannt, ob das klappt, denn so schick sie ist, so unpraktisch ist sie auch, weil das Gitter keine der üblichen Gießlücken hat.

Der Nachtrag vom Wochenende

Herzschmerz am Valentinstag kann ich echt nicht empfehlen. Lauter Liebeserklärungen im Radio. Aber da muss ich wohl gerade durch. 🙁

Die guten Dinge von Freitag:

  • Endlich Wochenende! Und ich konnte super pünktlich da rein verschwinden.
  • Beim Einkaufen war ich so tüdelig, dass mir erst nach dem Bezahlen auffiel, was ich alles vergessen hatte. Dankenswerter Weise ist Herr Grillenscheucher nochmal zurück gegangen und hat die Reste besorgt.
  • Ein schön entspannter Abend mit Herrn Grillenscheucher.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Die Sonne schien und wärmte so schön durchs Fenster. Draußen war’s allerdings widerlich kalt.
  • Beim Einkaufen unverhofft über meinen Gute-Nacht-Tee gestolpert. So konnte ich die Vorräte, die mir gerade ausgingen, wieder auffüllen.

TEEKANNE - Innere Ruhe - Harmonie für Körper und Seele

  • Das erste Mal im Leben Lassi probiert. Weil ich Mango nicht mag, gab es die Variante mit Himbeeren. Nicht gerade indisch 😉 , dafür aber sehr lecker. Darf definitiv öfter mit nach Hause kommen.

Die guten Dinge von heute – das wird schwer:

  • Immerhin ein bisschen geschlafen und mich dann noch lange unter der Bettdecke versteckt.
  • Nach langer Zeit mal wieder Kresse gesät und jetzt duftet es hier so schön danach. Erstaunlich, dass schon die im Wasser liegende Saat so stark riecht.
  • ??? Vielleicht gerade noch, dass es entgegen der Vorhersage nicht geschneit, sondern nur geregnet hat.

Newsletter

Der bereits unter „Guter Dinge“ erwähnte Newsletter vom Biogartenversand enthielt auch ein paar Tipps für den Balkongärtner im Februar. Ob ich sie umsetze, weiß ich noch nicht – eigentlich ist es doch noch viel zu ungemütlich da draußen. Aber wer weiß, vielleicht gibt’s ja ein paar Tage mit erträglichem Wetter und vielleicht gibt es hier Leser, die das Wetter nicht abschreckt. Also stelle ich mal ein, was ich interessant fand.

  • Rückschnitt der mehrjährigen Kräuter und Blumenstauden Ende Februar. Anschließend die Erde auflockern.
  • Düngen der „hungrigeren“ Arten. Als Beispiele dafür wurden Liebstöckel, Zitronenmelisse, Minze, Astern, Pfingstrosen und Phlox genannt.
  • Aussaat auf der warmen Fensterbank, sofern man im Gegensatz zu mir dafür Platz hat: Tomaten, Paprika, Auberginen.
  • Aussaat geschützt: Salat, Rucola, Kresse.

Die Erläuterungen zu den verschiedenen Dünger-Arten fand ich ebenfalls hilfreich. Vermutlich bleibe ich trotzdem beim bewährten Langzeitdünger, aber das Wissen kann ja auch nichts schaden:

  • Stickstoffhaltige Dünger wie Hornspäne bewirken ein starkes Wachstum.
  • Phosphordünger fördern gezielt die Blüten- und Fruchtbildung.
  • Kali sorgt für Stabilität der Pflanzen gegen Hitze, Kälte und Trockenheit. Kalk macht durch die Anhebung des pH-Wertes im Boden vorhandene Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar und wirkt positiv auf die Bodenstruktur. Das ist besonders für z.B. Lavendel und Salbei wichtig.
  • Die meisten langjährigen Kräuter benötigen eine ausgewogene, zurückhaltende Düngung. Der Biogartenversand empfiehlt dafür Malzkeimpellets oder etwas Rinderdung oder verrotteten Schafsmist. (Wow, was man alles machen kann…)

Viel Erfolg beim Ausprobieren!