Der Nachtrag vom Wochenende

Heute ist Frühlingsanfang, aber so richtig frühlingshaft wollte sich das Wochenende nicht anfühlen. Seufz.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine entspannte Mittagspause mit B., M. und R.
  • Der neueste TUI-Cruises-Katalog lag im Briefkasten. C. hat ihn dankenswerter Weise geschickt, denn TUI selbst kriegt das irgendwie nicht gebacken.
  • Let’s Dance zusammen mit Herrn Grillenscheucher geguckt. Einige Bewertungen fanden wir zwar sehr seltsam, aber am Schluss ist der ausgeschieden, der nicht nur schlecht tanzte, sondern auch noch mit unangemessenem Benehmen auffiel.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ein großer Schal wurde nachgeliefert. Ich finde ihn toll:

  • Herr Grillenscheucher hat meinen Warmwasser-Haupthahn repariert! Ging doch ganz ohne Klempner. Juchuh!
  • Mit Herrn Grillenscheucher das Osterwochenende geplant und schon eine lange Einkaufsliste gemacht.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange geschlafen.
  • Der Soundtrack meines Lebens ist in eine neue Runde gegangen: Herr Grillenscheucher hat die Vorbereitungen getroffen, damit die Rechner mit der Anlage kommunizieren können, und erste CDs auf einen Rechner überspielt.
  • Nach wie vor bin ich mehr oder weniger fleißig bei der Challange dabei. Heute gab es wieder ein Filmchen und obwohl ich nicht so ein großer Fan von Herrn von Hirschhausen bin, finde ich dies ganz wunderbar:

Der Nachtrag vom Wochenende

Schon wieder ist ein Wochenende fast vorbei. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. 😯

Die guten Dinge von Freitag:

  • Meine Filz-Bestellung von Ommella ist angekommen und ich freue mich total. Alles ist sooo hübsch geworden! Nun habe ich zwei neue Brillenetuis – eins für Sonnenbrillen und eins für Lesebrillen – und ein neues Portemonnaie (leider verstecken sich die Cent-Stücke in den Ecken, aber vielleicht ist das reine Übungssache). Einen keinen Vogel als Schlüsselanhänger mit dem Anfangsbuchstaben meines Vornamens drauf habe ich dazu geschenkt bekommen. 🙂 Außerdem hat mein Fernseher nun eine hübsche Hülle bekommen – der steht nämlich quer im Raum und ich hatte es so satt, von dem Platz, an dem ich sitze und tippe, immer auf das schwarze Hinterteil zu gucken. Die Hülle hat zwei verschiedene Blumenmotive auf ihren beiden Seiten.

17_Filzsachen 19_Lesebrillenetui 20_Sonnenbrillenetui

18_Geldbörse     21_Schlüsselanhänger

22_Fernsehhülle     23_Fernsehhülle_hinten

  • Herr Grillenscheucher hat mich extra abgeholt, damit keiner auf den anderen irgendwo in der Eiseskälte warten muss, und wir sind zusammen auf den Wochenmarkt gezockelt. Hinterher sind wir auch noch zum liebsten China-Laden gegangen, um Sprossen und Soßen zu kaufen. Himmel, war das kalt unterwegs! Es war sooo schön, irgendwann endlich ins warme Zuhause zu kommen.
  • Huhn chinesisch mit viel Gemüse und Ingwer – lecker war’s und gesund bestimmt auch.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Tauwetter! Endlich wieder Temperaturen über 0° C. Einfach wunderbar! Am Freitag lag noch Schnee auf meinem Balkon und am Samstag schmolz er langsam dahin. Selbst der Buddha lächelte wieder glücklich und nicht mehr so verkniffen.

13_Buddha_im_Schnee     15_Buddha_Tauwetter

  • Eine kleine Runde um den Block mit Herrn Grillenscheucher gedreht und ein paar Einkäufe erledigt. Was für ein Gefühl, nicht von Kopf bis Fuß in tausenderlei Klamotten gepackt zu sein! Beim Kaffeeröster fand ich einen regenfesten Parka in blau-grau, den ich mir gut für die kältere Übergangszeit vorstelle und der auch noch runter gesetzt war. Den komischen Fell-Puschel an der Kapuze kann man abnehmen – meine erste Amtshandlung. Ich finde die Dinger furchtbar. (Dass Tchibo allerdings nun 20 Cent für jede Tüte nimmt, fand ich einfach nur unverschämt. Mindestens Klamotten sollte man doch verpackt mitnehmen können!)

  • Herr Grillenscheucher hat sich meinen nicht mehr funktionstüchtigen Warmwasser-Haupthahn näher angesehen und heraus gefunden, dass das Ventil in Ordnung ist und nur ein Verlängerungsstück ausgeleiert ist. Das kann er problemlos ersetzen, wenn wir ein neues in der Männerboutique kaufen. Wunderbar! Ich kann einfach aufhören, bei der blöden Hausverwaltung bzw. der Klempnerfirma anzurufen, die sich eigentlich drum kümmern wollten, und muss  nur ein bisschen Geld in der Männerboutique ausgeben. 🙂

Die guten Dinge von heute:

  • Einen Streit mit Herrn Grillenscheucher beigelegt.
  • Das Lieblings-Reisebüro hat uns schon dieses Wochenende mitgeteilt, dass unser Flug zu unserer diesjährigen Kreuzfahrt zu nachtschlafener Zeit geht. Örks! Dieses Mal wissen wir es wenigstens rechtzeitig, können uns an den Gedanken gewöhnen und überlegen, was wir mit der vielen Zeit dort anfangen.
  • Die Blumen vom Wochenmarkt sind tausendmal schöner als die von Famila. Ich freue mich total über meinen Topf weißer Tulpen. Hat was von Frühling, finde ich.

25_weiße_Tulpen

Roter Staub

Warum eigentlich hinterlassen Handwerker immer eine feine Lage roten Staubs auf allem? Woher kommt das Rot im Staub? Ich kapiere das nicht.

  • Herr Grillenscheucher und ich haben bereits heute den Wochenend-Einkauf erledigt und uns gemeinsam mit ihm im Taxi zu mir fahren lassen. Sehr gute Lösung angesichts der Wetterbedingungen.
  • Ich habe ENDLICH eine neue Klo-Spülung und bei der Gelegenheit auch gleich ein neues Klo bekommen. Nach nunmehr fast einem dreiviertel Jahr wurde das erledigt. Wow! 😉 Was bin ich froh, dass ich nun keine Angst mehr haben muss, dass die Spülung plötzlich ihren Geist aufgibt. Und ganz schick sieht es auch noch aus:

08_neues_Klo

  • Ich habe den Kampf gegen den roten Staub aufgenommen. Das Bad ist schon weitgehend sauber und dafür kriege ich ein großes Fleiß-Sternchen.

Satzfetzen

Heute im Supermarkt: „Wer geht denn auch als Frau allein auf den Kiez?“, „Meiner Tochter ist das noch nie passiert!“, „Wenn mich einer anfasst, ist er selber Schuld.“, „Genau!“. Das Gespräch vor mir an der Kasse bezog sich auf die sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in der Reeperbahn-Gegend, die es zeitgleich auch in Köln am Hauptbahnhof gab. Ja, nee, is klar! Selbstredend sind die Opfer Schuld, besonders wenn es bei der Tat um Frauen und Sex geht. Ironie an: Man sollte mindestens Mini-Röcke und hochhackige Schuhe verbieten. Wie wäre es mit einer Burka-Pflicht für Frauen, hm? Überhaupt sollten Frauen nicht allein aus dem Haus gehen und schon gar nicht ohne männliche Begleitung. Ironie aus.

Die Übergriffe machen mich wütend; die Debatten, die nun folgen, machen mich zornig. 👿 Die einen geben den Frauen selbst die Schuld und finden sogar, dass man immer die Möglichkeit hat, andere Menschen auf Armeslänge von sich zu halten, wie die Kölner Oberbürgermeisterin. Die Frau war Silvester vermutlich noch nie in einer U-Bahn während der Rush Hour, in einer Disco, am Samstag in einer Innenstadt, auf einem Weihnachtsmarkt oder gar Silvester auf einer Party-Meile. Irgendwie bedauernswert. Die anderen geben den Flüchtlingen die Schuld, weil die Täter ausländisch aussahen. Das können ja nur Flüchtlinge sein, denn es gibt hier ja sonst üüüberhaupt keine Menschen, die nicht deutsch aussehen. Und die Polizei spricht von Gemengelage, Dunkelheit und Schwierigkeiten als würde sie es am liebsten sofort aufgeben, die Täter zu suchen und die Übergriffe aufzuklären. Fühlt sich alles so richtig blöd an.

  • Deshalb habe ich mich heute mal wieder über einen Kommentar von Anja Reschke gefreut, der mir so richtig aus dem Herzen sprach.
  • Der Klempner rief an und vermeldete ausschließlich Gutes über mein Bad. Benutzen kann ich es aber erst morgen, wie ich mir ja schon dachte.
  • Trotz Eiseskälte haben Herr Grillenscheucher und ich einen kurzen Spaziergang zum Weiher gemacht. Die Sonne blinzelte schwach und kraftlos durch die Wolken, aber das Licht tat gut. Der Weiher war bis auf ein paar Löcher zugefroren; auf dem Eis im Schnee Entenspuren. Der Bach hatte Eisränder. Ein Enterich war ganz begeistert ob unserer Ankunft und witterte wohl Brotstückchen. Tja, da lag er falsch und zog beleidigt von dannen.

16_Weiher_gefroren 20_Weiher_gefroren 19_Entenspuren_im_Schnee

21_am_Ufer     22_Wasserloch

09_Enterich 10_Enterich 11_Enterich

13_Enterich 14_Enterich 15_Enterich

Kurz und gut

  • Ich habe den Wecker nicht für spinnert gehalten und bin seinem Ruf um 6 Uhr (grusel) gefolgt. Gut so, denn der Klempner kam pünktlich wie angekündigt um 8 Uhr und bis dahin war ich wach genug für die noch nötigen Absprachen.
  • Ein sehr netter Taxifahrer brachte mich durch den Schnee zu Herrn Grillenscheucher, bei dem ich zu meinem großen Glück Unterschlupf finde, während in meinem Bad endlich die WC-Spülung ausgetauscht wird. Das dauert mindesten bis morgen, realistisch aber bis übermorgen, denn irgendwann muss der Kleber, der die Kacheln und das Klo hält, auch mal in Ruhe trocknen.
  • Ein Mail-Wechsel mit einer sehr netten Frau von Dawanda über diverse Dinge, die ich gern bei ihr bestellen würde. Ich bin gespannt, ob das alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.