Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein seltsam energieloses Wochenende. Der Winter und die Dunkelheit zehren an mir und Herrn Grillenscheucher. Aber alles Gejammer nützt nichts – wir müssen da durch.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Der Schneematsch hatte sich über Nacht weitgehend verflüchtigt. Erstaunlich! Ich war jedenfalls dankbar, rutschfrei durch den Tag zu kommen.
  • Ein sehr nettes Kantinentreffen mit B. und M.
  • In Ermangelung unseres Gemüsehändlers auf dem Wochenmarkt, der nämlich gerade im Urlaub ist, mussten wir auf Penny ausweichen, denn der einzige andere Gemüsestand von Demeter verlangt aus unserer Sicht überkandidelte Preise. Das führte immerhin dazu, dass ich noch vor der entsprechenden Mail meiner Mama entdeckt habe, dass es wieder Kuschelweich-Duftsäckchen im Angebot gab und ich mich damit eindecken konnte.

  • Bonus: Leider kein Tanzen, denn wegen der kleinen OP Anfang der Woche darf ich keinen Sport machen. Im Sinne der besseren Heilung habe ich mich daran gehalten und das war nicht mal schwer. Ich war nämlich einfach froh, nicht nochmal raus in den kalten, heftigen Regen zu müssen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Kaffee-Bedienung ans Bett von Herrn Grillenscheucher.
  • Eine Idee ausprobiert und sie klappt wie gewünscht, worüber wir uns sehr gefreut haben.
  • Es ist wieder Skrei-Zeit! Herr Grillenscheucher hat ihn köstlich mit Paprika in einer Weißwein-Sahne-Soße zubereitet.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen. Wie gut das tut!
  • Eine Mail von C. mit der Abflugszeit in unseren nächsten Urlaub. Die Zeit ist perfekt und wir können sogar – fast – ausschlafen. 😉 Außerdem hat sie uns diverse Zusatzleistungen für den Flug angeboten, über die Herr Grillenscheucher und ich gleich diskutierten und Entscheidungen trafen. (Ich finde es trotzdem immer noch unmöglich, dass heute auf Flügen für alles und jedes bisschen Mehr extra zu zahlen ist. Selbst für einen Becher Wasser. 😈 )
  • Wir haben sehr gelacht über die Vorstellung, dass wir XL-Plätze auf den Tragflächen buchen können. Klar, da hat man ziemlich sicher jede Menge Beinfreiheit… 😀

Urlaubsanträge

Heute durfte ich endlich mal wieder mehr Zeit auf meinem bequemen Bürostuhl verbringen, was meinen Rücken sehr erfreut hat. Ich habe die Gelegenheit genutzt und diverse Urlaubsanträge für dieses Jahr gestellt. Natürlich müssen sie noch genehmigt werden, aber das Gefühl der Vorfreude stellte sich trotzdem schon mal ein. 😎

  • Kantinentreffen mit M. und wir hatten eine sehr philosophische Zeit miteinander.
  • Musik von Michael Bublé auf den Ohren. Unter anderem das schöne Stück Everything.
  • Meine Arbeitswoche ist schon beendet, denn ich habe die nächsten beiden Tage frei. Juchuh!

Der schöne Tag

Noch einer aus der Reihe der kuriosen Feiertage: Der schöne Tag. Lustigerweise fand ich den Tag wirklich schön, obwohl es ein novembergrauer, nieseliger Montag war und ist. Ich habe mich nämlich den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut. 🙂

  • Kantinentreffen mit B. und M. und wir waren uns über die beste und die zweitbeste Lösung für das aktuelle Jamaika-Debakel einig. Leider scheinen Politiker nicht so zu denken wie wir drei Wähler. 😕
  • Ein ganz gutes Gespräch mit meiner Vorturnerin. Ich hatte ein bisschen Schiss, dass sie kein Verständnis dafür haben würde, dass ich nun meine Konsequenzen aus einer Sache ziehe. Eigentlich ist es eine Kleinigkeit, aber ich fordere sie seit 4 (!) Jahren ein und alle finden sie richtig, aber niemand macht’s. Es ist eben niemandem so wichtig wie mir. Und jetzt sage ich mir: „Dann eben nicht.“. Zu meinem Erstaunen hat sie das tatsächlich verstanden und sich nicht angegriffen gefühlt. Puh!
  • Ich habe eine Mandarine gegessen. 😉
  • Bonus: Der Feierabend! In mein warmes, kuscheliges Zuhause kommen und aufs Sofa sinken. Und auf dem Weg dahin hat es nicht mal geregnet.

Kurz und gut

  • Kantinentreffen mit B., M. und R. Erzählt und gelacht und Kartoffelsuppe gelöffelt.
  • N. und ich haben eine sehr kurze Einweisung in ein System bekommen, mit dem wir testweise in einem unserer Projekte arbeiten sollen. Hinterher haben wir uns beide fassungslos angesehen. Da läuft mal wieder blinder Aktionismus ohne Sinn und Verstand. Das Gute daran ist, dass wir uns einig sind: das lehnen wir ab!
  • Eine schöne Mail von S. mit Bezug auf meinen gestrigen Blog-Beitrag. Besonders habe ich mich über die Sätze „Mut zur direkten Kommunikation. Fast schon eine Challenge.“ gefreut. Wie wahr!

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein schönes Wochenende und Herr Grillenscheucher und ich haben es spontan um einen Tag verlängert. Toll, das durch den Urlaubs-Brückentag einfach so tun zu können! Der Anfang vom Wochenende war allerdings weniger klasse. Ich war so gereizt drauf, dass es mich schon selbst genervt hat. Dabei gab es gar keinen konkreten Grund dafür. Nur das ständige Gefühl, zu wenig Zeit für alles zu haben, was durch das immer frühere Dunkel-Werden gerade extrem verstärkt wird. Am besten begebe ich mich wohl mal auf die Suche nach meiner inneren Ruhe. Wo hat die sich bloß versteckt???

Die guten Dinge von Freitag:

  • Kantinentreffen mit B. und M., zu dem sich etwas später auch noch A. gesellte. Es gab Kinderessen: Spinat mit Kartoffelpüree und Spiegeleiern. Das war lecker. Und dazu haben wir wunderbar geblödelt und gelacht.
  • Pünktlichst ins laaange Wochenende aufgebrochen.
  • Herr Grillenscheucher hatte mich, obwohl ich so gereizt war und so schlecht getanzt hab, noch lieb.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Nach langer Zeit haben Herr Grillenscheucher und ich mal wieder das kleine, süße Einkaufszentrum „um die Ecke“ aufgesucht. Ein Glück ist es immer noch klein und süß, obwohl es eine größere Neugestaltung gab. Die haben sie gut hin gekriegt.
  • Diverse benötigte Dinge gefunden und gekauft. Nicht benötigt, aber einfach so lustig, kam ein Kaffeebecher mit, auf dem steht „Ein perfekter Morgen startet mit einem Mord. Oder Kaffee, Kaffee geht auch.“. Ich glaub, den nehme ich mit ins Büro. 😀
  • Es gab Hühnereintopf, für den Herr Grillenscheucher bereits die Brühe vor gekocht hatte. Lecker und perfekt zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Dadurch, dass wir mitten in der Nacht die ausgeliehene Stunde zurück bekommen haben, sind wir tatsächlich zu einer einstelligen Uhrzeit aufgestanden. :-O Und der Tag war so wunderbar lang – hach schön.
  • Herr Grillenscheucher hat seinen neuen Spiegelschrank im Bad angebracht. Ich musste nur ganz wenig assistieren. Richtig schön ist es geworden mit den hellen Möbeln. Leider fehlt noch die Lampe auf dem Spiegelschrank, weil sie einen Akku braucht, den man gesondert kaufen muss. Das hätte IKEA nun wirklich mal deutlicher ansagen können und nicht erst in der Bau-Anleitung. 😡 Besonders stolz bin ich auf meine Idee, als zusätzlichen Stauraum einen Schuhschrank aufzustellen. Der hat genau die schmale Tiefe, die beim Reinkommen nicht stört, und viel Platz für Handtücher und Klopapier-Rollen usw.

  • Noch ein gemeinsamer Abend mit Herrn Grillenscheucher und Gesprächen bis uns die Augen zu fielen.