Hallo Sonne

Endlich mal wieder ein sonniger, trockener Tag, juchuh! 😎 Ich finde, hier gab es fĂŒr eine ganze Weile genug Regen.

  • NatĂŒrlich das Wetter: Sonne, warm und nicht schwĂŒl. Richtig toll!
  • Den abendlichen Erledigungsplan spontan geĂ€ndert und stattdessen auf meinen Balkon gegangen. Die Aussaat ist in allen KĂ€sten und Töpfen aufgegangen. 🙂 Und ich habe angefangen, den Jasmin zu beschneiden (da liegt noch was vor mir…).
  • Brav meine Übungen gemacht, denn ich habe festgestellt, dass mein Physiotherapeut recht hat: nach einem BĂŒrotag tun sie richtig gut.

 

Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende war ich das erste Mal in diesem Jahr bei Herrn Grillenscheucher. Wir hatten es schön und sonnig und entspannt. Und es so toll, wie der FrĂŒhling sich ins Zeug legt. Überall blĂŒhen die Forsythien in gelb und die KirschbĂ€ume in rosa und bunte Ostereier hĂ€ngen in den VorgĂ€rten.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Morgens schon hatte ich einen Termin beim OrthopĂ€den. Die Arzthelferin, die ich dort am liebsten mag, ist wieder gesund und hat sich sehr ĂŒber die TĂŒte merci petits gefreut, die ich fĂŒr alle als Dankeschön mitgebracht hatte. Das haben sie sich wirklich verdient, so toll, wie die Praxis funktioniert. Die VertretungsĂ€rztin – der Doktor war krank – hat mir ohne Diskussion ein neues Rezept fĂŒr die Physiotherapie verschrieben und sich gewundert, dass ich dafĂŒr extra kommen musste. Der Doktor ist da eben knauseriger. Einziger Wermutstropfen: die Vertretungszeit meines Physiotherapeuten ist beendet und ich muss mit anderen arbeiten. 🙁

  • Der ĂŒberraschende Anruf von S. und wir haben geplappert als hĂ€tten wir uns vorgestern erst gesprochen. Dabei war es nach vielen Mails unser erstes Telefonat miteinander.
  • Noch ein erstes Mal in diesem Jahr: Ich bin wieder mit Olga gefahren. Zuerst wollte sie nicht so recht und ging einfach wieder aus. Im zweiten Versuch mit viel Gas konnten wir dann doch los. Nicht ganz so angenehm fĂŒr meine Schulter, das Autofahren, aber zusammen haben wir es geschafft.
  • Bonus: Und noch ein erstes Mal in diesem Jahr: Die Sonne schien und es war so warm, dass wir auf dem Balkon von Herrn Grillenscheucher Prosecco trinken konnten.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher und ich haben meine Pflanzen aus dem Winterquartier bei ihm wieder auf meinen Balkon gebracht. Der Lorbeer und der große Rosmarin treiben schon wieder aus – sieht super aus.
  • Eine kleine Einkaufstour mit Olga. U.a. haben wir viele SaattĂŒtchen und mein neues liebstes anti-alkoholisches KaltgetrĂ€nk erstanden: Rhabarber-Schore von Hella. Sieht ein bisschen eklig aus, schmeckt aber hervorragend sĂ€uerlich. Zwischendurch gab es auch noch den Geschmack Italiens im Mund.

  • Und weil es gestern schon so schön war, haben wir nochmal Prosecco auf Herrn Grillenscheuchers Balkon getrunken.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausreichend geschlafen und danach eine Latte Macchiato ans Bett serviert bekommen.
  • Herr Grillenscheucher hat sich um Anton gekĂŒmmert. WhatsApp lĂ€uft jetzt auf meiner neuen Handynummer und Landkarten fĂŒr unsere Kreuzfahrt sind auch drauf, damit wir uns unterwegs nicht verlaufen.
  • Wieder zu Hause erwarteten mich auf meinem Balkon glĂŒcklich aussehende Pflanzen. Der Liebstöckel ist um mindestens 10 cm am Wochenende gewachsen. Die Kroken blĂŒhen um die Wette. Der Jasmin kriegt grĂŒne BlĂ€tter und der Baum vor meinem Balkon auch. Hach!

    

    

  • Bonus: Die Kresse hat sich ebenfalls prĂ€chtig entwickelt und wird gleich mein Abendessen bereichern.

Paukenschlag

Das Jahr 2016 ging fĂŒr mich mit einem gefĂŒhlten Paukenschlag zu Ende: Bei einem blöden Sturz habe ich mir das linke SchlĂŒsselbein gebrochen. 🙁 Deshalb war hier so lange Schweigen im Blog. Ich konnte physisch nicht tippen, wollte das aber auch gar nicht. Zu tief war meine Verstörung darĂŒber, dass ausgerechnet mir so was passiert ist. Langsam und in Minischritten geht es mir besser. Ich kann wieder mit 10 Fingern tippen. Der linke Arm wird dank der Qualen bei der Physiotherapie immer beweglicher. Irgendwann ist bestimmt wieder alles gut.

Trotzdem gab es eine Menge gute Dinge in den letzten fast zweieinhalb Monaten. Eine vermutlich unvollstÀndige AufzÀhlung, bei der die Reihenfolge keine Gewichtung ist:

  • Das GlĂŒck, dass ich in einem Land mit so guter Ă€rztlicher Versorgung lebe und durch die Krankenkasse und meinen Arbeitgeber so gut abgesichert bin.
  • All die hilfreichen, herzlichen und fröhlichen Mitarbeiter im Krankenhaus, in der Arztpraxis und im Physiotherapiezentrum.
  • Ich habe einen wunderbaren OrthopĂ€den kennengelernt (obwohl die doch eigentlich gar nicht wunderbar sein können 😉 ). Ich hatte die perfekte Chirurgin im Krankenhaus, die mich NervenbĂŒndel unglaublich beruhigt hat. Ich habe einen super guten Physiotherapeuten gefunden.
  • Schlafen, schlafen und noch mehr schlafen. Ich habe ja gedacht, dass ich irgendwann genug davon habe, aber das ist nicht der Fall. 😉
  • Herr Grillenscheucher war die ganze Zeit bei mir und ist es immer noch. Er ist quasi bei mir eingezogen und hilft mir bei wirklich allem, was ich nicht allein kann. Das war und ist eine so riesengroße Hilfe – unbeschreiblich!
  • Dass Herr Grillenscheucher und ich so lange Zeit auf so engem Raum zusammen leben können, ist eine richtig tolle Erfahrung. Wir sind unsere UnabhĂ€ngigkeit gewohnt und darauf plötzlich ohne Groll verzichten zu können, ist definitiv keine SelbstverstĂ€ndlichkeit.
  • Diese lange gemeinsame Zeit hat uns unglaublich viele sehr intensive Momente miteinander beschert. Und sehr viele alberne Momente. 🙂
  • Leckeres Essen und das Ausprobieren neuer Rezepte, z.B. Skrei auf Tomaten. Sehr besonders war auch der Moment, als ich wieder GemĂŒse schnippeln konnte.
  • Ich habe viel Geduld, viel Langsamkeit und mehr Achtsamkeit gelernt. Hoffentlich kann ich das in den Alltag rĂŒber retten.
  • Die Menschen, die wirklich da waren mit ihren Anrufen, Mails, Postkarten, WhatsApp-Nachrichten und Besuchen. Vor allem im Krankenhaus war WhatsApp eine tolle Ablenkung.
  • Die Erfindung der Duschmatte! Seit ich so ein Ding habe, kann ich wieder ohne Angst auszurutschen unter die Dusche gehen. (Es ist erstaunlich, wovor ich Ängste entwickelt habe, obwohl der Sturz in einer ganz anderen Situation passiert ist.)
  • Mein Blog hat ein neues Kleid bekommen, das mir sehr gut gefĂ€llt.
  • Ich habe MinigĂ€rten ausgesĂ€t, die nun an meinem Schlafzimmerfenster stehen. Zuerst nur Salat, Schnittlauch und Basilikum, denn die BlĂŒmchen dĂŒrfen erst nĂ€chsten Monat laut Packungsangaben. Der Salat steckt sogar schon grĂŒne Spitzen aus der Erde.

  • Der Winterjasmin hat endlich BlĂŒten bekommen. Sehr spĂ€t in diesem Jahr, so dass ich schon Sorge um ihn hatte.

Der Nachtrag vom Wochenende

Schön war es und auch ein bisschen frĂŒhlingshaft. Nachts ist es zwar immer noch eisig so um den Gefrierpunkt, aber tagsĂŒber wird es langsam. Die BĂ€ume schlagen inzwischen aus – immer ein bisschen gefĂ€hrlich da draußen. 😉

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine super interessante berufliche Veranstaltung darĂŒber, wie man heute als Unternehmen fĂŒr Bewerber interessant wird. Na, da haben wir aber einiges zu tun.
  • Die Jahresabrechnung fĂŒr den Strom bringt mir eine RĂŒckzahlung. Juchuh! Es lohnt sich tatsĂ€chlich, beim Kauf neuer ElektrogerĂ€te auch auf deren Verbrauch zu achten.
  • Schade, dass wir bei Herrn Grillenscheucher Let’s Dance nicht empfangen können, aber dafĂŒr hatten wir einen sehr schönen gesprĂ€chigen Abend.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Der Fruchtcocktail von Mr. Clou auf dem Weg zu meiner Mama. Ich liebe die Dinger!
  • Nach vielen Monaten meinen Bruder endlich wieder gesehen (er war in Thailand). Das war richtig schön und wir haben so viel gelacht. Außerdem hat er eine neue Frisur, die wegen der neuen grauen Haare an George Clooney erinnert. 🙂
  • Der feine Nachmittag und Abend bei meiner Mama mit guten Nachrichten von ihrem Mann, der sich so lieb ausfĂŒhrlich mit D.s Krebserkrankung und ihren Medikamenten auseinander gesetzt hatte. Ich bin ganz erleichtert! Der Garten ist noch ein wenig winterlich unterwegs, aber der Ginster leuchtete in Gelb und die Perlhyazinthen in Blau.

02_Ginster 03_Perlhyazinthen 01_Ginster

  • Bonus: Auf dem RĂŒckweg hatten Herr Grillenscheucher und ich keine Lust, auf den Bus zu warten. Stattdessen haben wir einen anderen genommen, der uns ungefĂ€hr die HĂ€lfte der Strecke fuhr, und sind den Rest zu Fuß gegangen. Das tat ausgesprochen gut.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen und gemĂŒtlich frĂŒhstĂŒcken.
  • Das am Freitag erstandene Nachthemd vom Kaffeeröster anprobiert und es passt glĂŒcklicherweise und ist ganz weich.

  • In der Sonne die Fortschritte der Pflanzen auf meinem Balkon bewundert. Liebstöckel und Minze wachsen wie verrĂŒckt. Da sind im Vergleich zu letzter Woche deutliche Fortschritte zu beobachten. Der Ysop grĂŒnt so grĂŒn seit seinem RĂŒckschnitt. Der Jasmin verliert allmĂ€hlich seine hĂŒbschen BlĂŒten und bekommt dafĂŒr frische BlĂ€tter. Hach, ich freu mich!

80_Liebstöckel     81_Minze

82_Ysop     83_Jasmin

Erster Urlaubstag

Ich hatte einen sehr entspannten ersten Urlaubstag. Draußen war’s dunkelgrau und nieselregnerisch, also genau das richtige Wetter zum Faulenzen.

  • Ich habe mein aktuelles Buch in einem Rutsch zu Ende gelesen. Immer wieder schön, so viel Zeit am StĂŒck zum Lesen zu haben, auch wenn ich das Buch eher ĂŒbertrieben fand („Passagier 23“ von Sebastian Fitzek).
  • Wintersonnenwende! Juchuh, endlich werden die Tage wieder lĂ€nger (hell)!
  • Im Dunkelgrau da draußen leuchteten die BlĂŒten vom Jasmin besonders schön gelb und machten mir gute Laune.

345_JasminblĂŒten

An dieser Stelle wĂŒnsche ich allen hier Lesenden schon mal ein fröhliches und friedliches Weihnachtsfest voller bunter Geschenke und leuchtender Augen im warmen Kerzenschein! (Vermutlich werde ich die nĂ€chsten Tage nicht zum Schreiben kommen.)

332_Weihnachtsbaum