Der Nachtrag vom Wochenende

Dies war ein sehr schönes, sehr diskutierfreudiges Wochenende. Meine Güte, es ist schon eine ganze Weile her, dass wir halbe Nächte durch gequatscht haben. Man wird halt älter…

Die guten Dinge von Freitag:

  • Die Zusage für verbilligte Karten für ein besonderes Konzert in der Laeiszhalle in meinem Mailpostfach. Wie toll, dass das geklappt hat!
  • Unterwegs ein paar Kastanien aufgesammelt. Es wird wirklich Herbst, seufz.
  • Unser Tanzkurs lernt jetzt endlich auch den Slowfox. Der gehört zu den schwierigsten Tänzen und deshalb wird er erst spät gelehrt. Wir hatten tatsächlich so gut wie alles vergessen, aber unser wunderbarer Tanzlehrer D. hat gleich gesehen, wo es hakt. Er hat ein paar Mal eingegriffen und dann hatten wir zumindest die Grundfolge, die immerhin 9 Schritte lang ist, wieder drauf. Ich liebe diesen Tanz, der im besten Falle ein einziges Gleiten ist, und die Musik. D. nennt sie „Striptease-Musik“. 😉

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher hat mir ganz viel geholfen. Nun sind die Wohnzimmergardinen wieder gewaschen, diverse Postkarten gedruckt und mein Blog hat auf der rechten Seite eine kürzere Leiste für die Archiv-Beiträge.
  • Ich habe Hack zu Frikadellen-„Teig“ verknetet. Das mache ich total gern – es fühlt sich ein bisschen an wie mit Klackermatsch zu spielen. 😉 Herr Grillenscheucher hat sie gebraten und sie sind einfach köstlich geworden – besonders zusammen mit der am letzten Wochenende erstandenen, süchtig machenden Barbecue-Soße.
  • Nächtliche Diskussionen mit Herrn Grillenscheucher und ein paar Entscheidungen gefällt.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen – war auch dringend nötig.
  • Gemeinsames Putzen. Erstaunlich, dass das so viel Spaß machen kann.
  • Ein wunderschöner, großer Regenbogen.

Frikadellen mit Kartoffel-Möhren-Stampf

Zutaten (für 10-12 Frikadellen):

  • 1 kg Rinderhack
  • alternativ: 1 kg gemischtes Hack
  • 1 altes Brötchen
  • 2 EL Paniermehl
  • 2 Schalotten
  • 1 Ei
  • 2 Anchovis
  • 2 EL Kapern
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Senf
  • 1 Bund Petersilie
  • Pfeffer
  • Salz
  • Butterschmalz
Frikadellen auf einem Stamp aus Kartoffeln und Möhren © NDR Fotograf: Florian Kruck

Das Brötchen in Stücke schneiden und in etwas Wasser einweichen. Anschließend gut ausdrücken und die Brötchenmasse mit einem Messer oder Pürierstab zerkleinern. Die Petersilie fein hacken, den Knoblauch pellen und durchdrücken. Die Sardellenfilets abwaschen und mit den Kapern hacken. Die Schalotten enthäuten und fein würfeln. Alle Zutaten für die Frikadellen in eine Schüssel geben, gründlich vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hände leicht anfeuchten und aus der Masse Frikadellen formen. Mit etwas Semmelbrösel bestreuen. Das Butterschmalz in eine Pfanne geben und die Frikadellen scharf darin anbraten. Die Hitze reduzieren und die Frikadellen bei milder Hitze fertig garen. Wer mag, kann zur Aromatisierung noch einige Kräuterzweige in die Pfanne legen.

Zutaten für den Kartoffel-Möhrenstampf:

  • ½ kg mehligkochende Kartoffeln
  • ½ kg Möhren
  • 1 EL Butter
  • Muskat
  • Salz
  • Olivenöl

Kartoffeln und Möhren schälen und mit etwas Olivenöl in Salzwasser weich garen. Eine Schöpfkelle Flüssigkeit entnehmen und Kartoffeln sowie Möhren abgießen. Beides grob zerstampfen, sodass auch noch kleine Stücke vorhanden sind. Butter und Kochflüssigkeit hinzufügen und alles verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Den Stampf mit Salz, Muskatnuss und Olivenöl abschmecken.

Zutaten für die Eier:

  • nach Bedarf: Eier
  • Essig

Die Eier aufschlagen und in Tassen füllen. So können sie einfacher in den Topf gleiten. Wasser mit etwas Essig zum Kochen bringen und die Hitze reduzieren, sodass es nur noch leicht simmert. Die Eier nacheinander wie folgt pochieren: Zunächst mit einem Löffel im Kochwasser einen Strudel erzeugen, dann das Ei in den Strudel gleiten lassen. Bei zu starkem Ausflocken kann man einen Löffel zu Hilfe nehmen und das Eiweiß in Form halten, bis es fest wird. Etwa drei bis vier Minuten ziehen lassen, dann ist das Eigelb noch flüssig. Die Eier auf Küchenkrepp legen und vorsichtig abtupfen.

Anrichten:

Den Stampf in kleinen Portionen auf Teller geben. Darauf je eine Frikadelle und ein Ei setzen. Alles mit Petersilie bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

(gefunden auf www.ndr.de)