Der Nachtrag vom Wochenende

Hier passiert gerade nicht so viel. Herr Grillenscheucher und ich sind ziemlich energielos und froh, wenn wir nicht raus in das nasskalte Wetter müssen. Andrerseits führt Stubenhocker-Dasein nicht so wirklich zu neuer Energie. Immerhin habe ich auf dem Wochenmarkt Mandarinen gekauft. Obst soll ja helfen. Jedenfalls wenn man es isst. 😉

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ein trockener Tag mit Sonnenschein. So ein Glück! 😎
  • In der halben Stunde zwischen dem Einkauf auf dem Wochenmarkt und der Tanzstunde haben Herr Grillenscheucher und ich einen Berg Gemüse geschnippelt. Das kam zusammen mit einem Braten in den Römertopf und schmurgelte im Ofen vor sich hin, während wir unterwegs waren.
  • Beim Tanzen haben wir viel geübt und gelernt. Puh, das dauert vielleicht lange bis neue Figuren wie von selbst funktionieren! Aber wir waren gar nicht schlecht. Und als wir nach Hause kamen, war das Essen fertig.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ziemlich faul gewesen, während der Regen immer mal wieder an die Fenster trommelte.
  • Herr Grillenscheucher hat meinen Drucker dazu gebracht, sich wieder mit dem WLAN zu verbinden.
  • Erzählt und viel gelacht, insbesondere über absurde Pläne der Deutschen Bahn. Hier wird nämlich gerade versucht, Stuttgart 21 zu kopieren. 😈
  • Bonus: Entenbrust mit Rosenkohl und Penne – lecker!

Die guten Dinge von heute:

  • Leckeres Frühstück. Es gab nach ewig langer Zeit mal wieder Coeur Gourmand – Ziegenkäse mit Feigen innen drin.

  • Die Nachricht über ein neues Erdenkind und süße Fotos gab es auch. Wunderschön!
  • Ich hatte die saublöde Idee, dass eine meiner Küchenschranktüren dazu gebracht werden sollte, richtig zu schließen. Da ist nämlich am oberen Ende ein Spalt zwischen Korpus und Tür. Herr Grillenscheucher hat unter viel Gefluche daran rum geschraubt und am Ende sah es wieder aus wie vorher. Wahrscheinlich hat sich die Tür insgesamt verzogen. 🙁 Das Gute daran war, dass er mir die blöde Idee nicht übel genommen hat. Und den Wohnungsputz haben wir trotzdem noch geschafft.

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein sehr, sehr faules Wochenende. Faul und ziemlich ereignislos. Außer der Reihe blieben Herr Grillenscheucher und ich bei mir, weil die Baustelle vor seinem Haus inzwischen so groß geworden ist, dass sie sämtliche Parkplätze vereinnahmt hat und man kaum noch über die Straße kommt. Wir sind gespannt, was das wird, wenn es denn mal fertig ist, befürchten allerdings schlimmstes. Der wunderbar zu gewucherte Grünstreifen musste wahrscheinlich einem blöden Radweg weichen. 👿

Die guten Dinge von Freitag:

  • In der Kantine gab es ein sehr leckeres Fischragout in Dillsoße und es war keine einzige Gräte drin.
  • Obwohl es immer wieder regnete, blieb ich auf meinen Wegen trocken – sogar während des Einkaufs auf dem Wochenmarkt. (Aber es war lausig kalt.)
  • Wir haben das Tanzen geschwänzt, weil wir nicht nochmal raus gehen mochten. 😳 Stattdessen haben wir uns einen gemütlichen Abend mit vielen Kerzen gemacht.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Regen, Graupel und viel Wind. Wir haben das sehr faul zu Hause ausgesessen.
  • Viel über vollkommen bescheuerte Radiowerbung gelacht. Besonders über die mit dem Inflationsmonster, die hier gerade dauernd läuft. 😀
  • Einen Berg Gemüse geschnippelt, aus dem Herr Grillenscheucher einen sehr leckeren Steckrüben-Eintopf gezaubert hat.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange schlafen.
  • Frühstück mit perfekten Frühstückseiern.
  • Weiter faul gewesen. Schön, das zu dürfen.

Der Nachtrag vom Wochenende

Schön war es, das Wochenende. Schön und anstrengend. Wir haben die Nächte zu Tagen gemacht. Das war lustig – sonst hätten wir es ja nicht getan. Nur das Aufwachen danach war weniger lustig.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Nachdem ich im Büro mit mehreren Abteilungen erfolglos telefoniert hatte, fiel mir endlich M. ein. Vielleicht wäre er auch nicht der richtige Ansprechpartner für die Aufgabe, die ich zu lösen hatte. Aber er würde sie wenigstens nicht sofort weit von sich weisen und sich mit einem lapidaren „sorry“ verabschieden. Und so war es dann auch. Er hat sich sogar bereit erklärt, raus zu finden, wie man diese Kuh vom Eis kriegt. Juchuh!
  • Die Frau vom Krabbenstand auf dem Wochenmarkt hat extra für uns einen Becher Krabbensalat reserviert. Das war sooo lieb, denn eigentlich war schon alles ausverkauft.
  • Herr Grillenscheucher und ich haben endlich mal wieder für unser Gefühl gut getanzt, obwohl der Boden total stumpf war. Darüber, also über den Boden, haben wir uns mit einem Mittänzer-Paar unterhalten. Die beiden haben immerhin raus gefunden, woran das liegt, nämlich am Abrieb von Turnschuhen aus dem HipHop-Kurs am Nachmittag. Tja, daran ist wohl nichts zu ändern. HipHop tanzt man nun mal nicht in Tanzschuhen. Seufz.
  • Bonus: Herr Grillenscheucher hatte eine Lasagne mitgebracht, die nur noch in den Ofen musste und dann sehr lecker war. Danach haben wir uns verquatscht und es wurde sehr, sehr spät. 😮

Die guten Dinge von Samstag:

  • Lange schlafen.
  • Ziemlich unlustig sind wir raus in die Dunkelheit zu unserer Verabredung mit meinem Bruder gegangen und dann wurde es ein sehr schöner Abend. Weil unser bevorzugtes Restaurant in der Schanze voller Fußballfans war, die den Sieg des HSV abfeierten (Naja, wenn der Verein so selten gewinnt, muss man ja auch die Siege gebührend würdigen. 🙄 ), sind wir in eine kleine Pizzeria ausgewichen. Sehr nett war es dort, obwohl das Essen irgendwie nicht das war, was wir bestellt hatten. Aber nachdem Herr Grillenscheucher und ich getauscht hatten, war dieses Problem behoben. Der einzige Weißwein, den es gab, war lecker, und rauchen durfte man auch. Ich hätte ja den ganzen Abend da verbringen mögen, aber mein Bruder wollte weiter.
  • Deshalb sind wir ins 439 weiter gezogen. Eine wunderbar detailverliebte Kneipe – gehört ja auch einer Frau. 😉 Leider ging uns die Musik nach einer Weile total auf die Nerven, so dass wir nochmal die Lokalität wechseln mussten. Unterwegs guckten wir in verschiedene Kneipenfenster – alles voll. Wir landeten in der „Sonnenseite“ und fühlten uns wie auf der Sonnenseite des Lebens. Schön war’s dort, der Weißwein war lecker und wir haben viel erzählt und gelacht. Naja und spät wurde es natürlich auch.

Die guten Dinge von heute:

  • Nochmal lange schlafen und danach ein leckeres Frühstück mit perfekten Frühstückseiern.
  • Wenn Herr Grillenscheucher und ich so weiter machen und mit dem Wohnungsputz immer schneller werden, dann erledigt der sich vielleicht irgendwann von selbst, wenn wir nur die Putzlappen in die Hand nehmen. 😉
  • Zum Abschied lange umarmt. Warum ist das Wochenende eigentlich schon wieder zu Ende???

Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende war voller Schmerzen im linken Arm und Regen. Aber wenigstens war Wochenende und ich musste weder arbeiten noch nach draußen. Das kann einen unter diesen Umständen schon sehr glücklich machen.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Lila Kroken-Felder unterwegs. Der Frühling ist im Anmarsch. 😎
  • Während meiner Abwesenheit hat A. es unter Umgehung des vorgesehenen Genehmigungswegs geschafft, das Speicherlimit für mein Mailpostfach erhöhen zu lassen. Herrlich! Man muss einfach mal länger ausfallen. 😉
  • Herr Grillenscheucher und ich haben die erste diesjährige Folge von Let’s Dance geguckt und haben uns an den meisten Tänzen erfreut. Mit den Beurteilungen der Jury waren wir ganz und gar einverstanden, aber die Notenvergabe ist und bleibt uns ein Rätsel.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher hat den Umleimer auf einem meiner Küchenschränke erneuert. Ich wüsste zu gern, was die Dinger veranlasst, sich plötzlich zu lösen.
  • Ich habe mir endlich einen neuen Handy-Tarif bestellt. Ganz bald kann ich nun auch von unterwegs mit Anton ins Internet.
  • Der entspannte Abend mit Herrn Grillenscheucher und Spaghetti Bolognese.

Die guten Dinge von heute:

  • Zum Frühstück gab es Schinken vom Wollschwein, der schon weit rum gekommen ist. Er ist nämlich von Ungarn nach Italien gereist, um dort geräuchert zu werden, und von dort nach Deutschland, um verkauft zu werden. Sehr, sehr lecker.
  • Die Wut über ein Schreiben meines Arbeitgebers ist allmählich verraucht und in meinem Kopf formuliert sich eine Antwort. Auf keinen Fall werde ich das ohne Reaktion hinnehmen. 👿
  • Ein wenig Hausarbeit erledigt, was meinem linken Arm immer irgendwie gut tut. Nun sind die Schmerzen fast weg.

Der Nachtrag vom Wochenende

Was für ein schönes Wochenende und noch dazu ist es eine Stunde länger als sonst. 🙂 Ich habe es genossen, viel geschlafen und mich gut erholt. Sämtliche Erkältungsanzeichen haben sich vom Acker gemacht.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Der junge Mann, der sich morgens in der U-Bahn auf den Platz mir gegenüber setzte, grüßte mich freundlich mit einem „Guten Morgen.“. 😮 Tolle Idee!
  • Auf dem Wochenmarkt haben wir endlich mal wieder Mett beim Schlachter und Krabbensalat bei der Frau mit dem Krabbenstand ab bekommen. Die letzten beiden Wochen war beides nämlich schon ausverkauft als wir kamen.
  • Tanzen mit Herrn Grillenscheucher war sehr schön, vor allem weil es ziemlich leer war. Hat schon richtig was, wenn man nicht ständig anderen Tanzpaaren ausweichen muss. Der Discofox allerdings – puh! Wir versuchten, eine weitere Figur namens „Knochenbrecher“ zu lernen. Genauso hat sie sich auch angefühlt. Trotzdem haben wir nicht aufgegeben. Mögen wir auch in diesem Tanz irgendwann unsere übliche Leichtigkeit beim Tanzen bekommen!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Mildes, weitgehend gutes Wetter. Die meiste Zeit sah es draußen so aus:

250_gelbes_Laub

  • Herr Grillenscheucher und ich sind in die Innenstadt gefahren und haben das „Nadelheim“ im Levantehaus aufgesucht. Den Laden hatte ich im Internet auf der Suche nach einem Zuhause für Anton entdeckt und genau das, eine Handyhülle, wollte ich dort kaufen. In der Winzigkeit von Laden waren zwei sehr nette Verkäuferinnen. Ich fand eine passende Hülle in hellgrau und wünschte mir dafür ein blaues Verschluss-Gummiband und einen aufgestickten kleinen blauen Wal. Kein Problem – ist in einer Stunde fertig. 😯 Irgendwie rechnete ich damit, dass ich das fertige Stück erst nächste Woche abholen kann. In der Warte-Stunde schlenderten Herr Grillenscheucher und ich durch die Gegend. Ich fand bei AppelrathCüpper – ein Laden, in dem ich noch nie zuvor war, obwohl es ihn schon ewig gibt – zwei wunderschöne Strickjacken und bei Esprit einen tollen dunkelblauen Mantel. Shopping-Rausch. 😉 Aber ich hatte mir ja auch vorgenommen, für die kalte, graue Jahreszeit noch ein paar kuschelige Klamotten zu kaufen. Und dann durfte ich auch schon das neue Zuhause für Anton in Empfang nehmen. Hach, ist das schön geworden! Ausbeute:

251_Handyhülle

  • Ein wunderbarer, entspannter Abend mit Herrn Grillenscheucher. Es gab leckere Pasta Bolognese und jede Menge Gesprächsthemen. Obendrein waren wir relativ früh im Bett.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen und dann das Frühstück mit all den leckeren Dingen vom Wochenmarkt.
  • Dank der Hilfe von Herrn Grillenscheucher ist die Bude jetzt wieder picobello sauber.
  • Den ganzen Tag das tolle Gefühl, dass es eigentlich eine Stunde früher ist als die Uhren anzeigen. (Das hatte sich natürlich erledigt als ich nachmittags die Uhren umgestellt hab. 😉 )