Kurz und gut

  • Noch ein ruhiger Tag im Büro – wow, das darf  gern so bleiben 😉 – und sehr gelacht, weil der Chef uns übermorgen etwas persönlich mitteilen will, worum ein riesiges Geheimnis gemacht wird, was aber heute bereits im Firmen-Intranet steht. Manchmal ist der Laden an Albernheit nicht mehr zu überbieten und das ist ja auch gut so, denn Lachen ist total gesund. Hihi.
  • Friseurbesuch. Ich liebe die Kopfmassage beim Haarewaschen und wie toll er meine Locken föhnt. So krieg ich das nie hin, aber ich habe eine Anleitung dafür bekommen (die allerdings einen anderen Föhn erfordert).
  • Bei eben dem Friseur ganz kurz Zeit gehabt, in die aktuelle Flow rein zu schauen. Ein paar Überschriften haben mich so sehr angesprochen, dass ich sie mir hinterher am Bahnhof kaufte. U.a. diese „Wie schön, es regnet.“. Vielleicht kann frau ja doch über ihren Schatten springen, wenn es genug Argumente gibt. Z.B. „Der strömende Regen macht die Welt wieder sauber und frisch.“. 🙂

Kurz und gut

  • Nach dem Regen heute morgen kam doch noch die Sonne raus und blieb für den Rest des Tages. Ein Glück war es ein ruhiger Tag im Büro und ich konnte öfter mal raus in den Sonnenschein schlüpfen. Herrlich, diese Wärme! 😎
  • Mein Friseur hat meinen Haaren wieder einen tollen Lockenschnitt verpasst. Das dauert zwar ewig, aber es lohnt sich definitiv.
  • Danach war ich aber auch froh, endlich zu Hause zu sein und noch eine Nase vom tollen Duft meiner Wicken nehmen zu können.

Lächeln im Bauch

Schon beim Aufstehen hatte ich gute Laune, hab mich auf diesen Tag gefreut und hatte ein Lächeln im Bauch und im Gesicht. Ein Glück war der Tag auf meiner Seite und hatte keine bösen Überraschungen parat.

  • Sitzungsfrei nach meiner Aktion gestern und ich habe unglaublich viel von meinem Schreibtisch weg gearbeitet. Vor allem bin ich total froh, dass ich zu einer Sitzung doch noch ein Protokoll geschrieben hab, weil nun darin die Beschlusslage für alle Beteiligten festgehalten ist. Manchmal ist es einfach wichtig, später noch sagen zu können, dass man gemeinsam xyz dann und dann beschlossen hat. Nun bin ich beruhigt.
  • Ich war beim Friseur. Einem, den ich noch nicht kannte. Es gab eine super gute Beratung und eine herrliche Haarwäsche mit Kopfmassage. Ich bin vor allem total glücklich über sein Werk. So tolle Locken hatte ich, glaube ich, noch nie. Eine spezielle Locken-Schnitt-Technik macht es möglich.
  • Meine Challange für heute war ganz leicht für mich. Es ging nämlich um eine Übung, die einem ein Lächeln im Bauch macht. 🙂 Das hatte ich ja heute eh, aber ich werde sie definitiv nochmal an einem Tag ausprobieren, der weniger Vorschusslorbeeren hat.
  • Bonus: Mein Lieblings-Reisebüro mit so viel Hilfe zu einer wichtigen Buchung. Hach, C., wenn wir Dich nicht hätten!

Der Nachtrag vom Wochenende

Immer noch ist es draußen mild. Da muss man schon was tun, damit einem ein bisschen vorweihnachtlich wird. 😉

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Gruppenbesprechung, in der es dieses Mal hauptsächlich um soziale Interaktion im Allgemeinen und Besonderen ging. Ich habe ruhig, aber deutlich meine Meinung vertreten. Die Unhöflichkeiten nehmen nämlich zu und da kann ich ja gar nicht drauf. Schön, dass ich verstanden wurde.
  • Im Briefkasten steckten die neuen Kreuzfahrtkataloge vom Lieblings-Reisebüro, zusammen mit einer super süßen Karte von C. und lauter Tütchen mit Mein-Schiff-Gummibärchen. Oh, was hab ich mich gefreut! 😎
  • Herr Grillenscheucher überraschte mich mit einer neuen Frisur. Wow, sieht das toll aus!

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Nachmittags sind Herr Grillenscheucher und ich zu einem Weihnachtsmarkt gefahren, der nur dieses Wochenende statt fand. Kunsthandwerk in Hülle und Fülle, aber so richtig begeistern konnte es mich nicht. Dafür war tatsächlich der Stand dort, der uns da hin gelockt hatte: Der Marmeladen. Was für eine Freude! Wir haben ganz viele Sorten probiert und die Entscheidung fiel immer schwerer. Erst recht als wir mit dem Inhaber ins Gespräch kamen und der uns noch seine Raritäten probieren ließ – eine leckerer als die andere. (In den Genuss kommt nicht jeder, aber wir stellten sehr schnell fest, dass wir fast denselben Geschmack haben.) Besonders begeistert hat uns die Geschichte über die wilde Mirabelle: Sie haben genau einen Baum, von dem sie das Obst verwenden dürfen, und jedes Jahr sind diese Mirabellen wieder anders – mal dunkelrot, mal eher gelb. Jedes Jahr schmecken sie ein bisschen anders, weshalb auch die Marmelade daraus jedes Jahr anders schmeckt. Gerade der Überraschungseffekt macht ihnen Spaß. Toll! Bei der Gelegenheit erfuhren wir auch, wie wir zwischendurch an neue Marmelade kommen (Der Laden wird hobbymäßig betrieben und verkauft eigentlich nur auf besonderen Märkten.) – juchuh, der Nachschub ist gesichert! Wir zogen glücklich mit 5 (!) Gläsern und einem kleinen, geschenkten ab. Danach hab ich noch ein paar Fotos vom Ort des Geschehens gemacht.

338_Marmelade 326_Kickertisch 327_Fußballer

329_Feuerschale 332_Weihnachtsbaum 330_Feuer

331_Uhr     333_Kanal

  • Nach diesem Weihnachtsmarkt haben wir auch noch den bei mir um die Ecke besucht. Das ist ein ganz kleiner, sehr süßer Markt, auf dem es nur die wesentlichen Dinge gibt: Glühwein, gegrillte Würstchen und Erbseneintopf, Crepes, Schmalzgebäck, Vegetarisches bzw. Veganes und ein altes Kinderkarussell. Keinerlei Schnickschnack und genau deshalb finde ich ihn perfekt. Wir fanden einen windgeschützten Platz direkt am Glühweinstand und haben den Glühwein und die Atmosphäre genossen. Die Kinder hatten jede Menge Spaß mit dem Karussell und besonders mit der Glocke im Feuerwehrwagen. Alle hatten ein Lächeln auf den Lippen und niemandem wäre eingefallen, Glühweingläser (man muss dort keinen Pfand dafür bezahlen) oder rumstehende Deko zu klauen. Hinterher war mir schon sehr viel vorweihnachtlicher.

335_Karussell 336_Karussell 337_Windlicht

  • Im Briefkasten fand sich eine Postkarte von A. aus Sevilla. Hach, da möchte ich auch nochmal hin. Und danach hatten Herr Grillenscheucher und ich einen richtig schönen Abend, an dem auch noch die erste Weihnachtspost vorbereitet wurde.

Die guten Dinge von heute:

  • Blauer Himmel und das Getreide, das aus den Meisenknödeln wächst, amüsiert mich doch sehr.

341_blauer_Himmel     339_Meisenknödel_Gras

  • Das neue Ultraschall-Gerät mit der Säuberung meiner Brillen beschäftigt. Ich hatte mir zwar mehr davon versprochen, aber dennoch sind die Brillen jetzt wieder sauber.
  • Die dritte Kerze am Adventskranz angezündet. Meine Güte, grad mal noch 1 ½ Wochen bis Weihnachten! 😯

342_dritte_Kerze

Fesch und peppig

Wie ich diese Wörter hasse! Ganz besonders in Bezug auf Haarschnitte. Wieso wollen Friseure einem eigentlich immer eine sogenannte fesche, peppige Frisur schneiden, mit der man auch noch 10 Jahre jünger aussehen soll als man ist? Ich will gar nicht jünger aussehen und fesch und peppig schon gar nicht. Das alles bin ich schließlich nicht. Möglicherweise rede ich ja auch in einer Friseuren fremden Sprache, ich weiß es nicht. Gefühlt  jedenfalls erkläre ich lang und breit, worauf zu achten ist und was ich nicht will. Ebenfalls gefühlt vergessen sie das sofort, denn vor ihrem inneren Auge schwebt eben schon die fesche, peppige Frisur, die so viel jünger macht. Also, der Friseurbesuch war ein Reinfall. 🙁

  • Die ansonsten sehr nette Friseurin fand es auch richtig gut gelungen – es entsprach eben ihrer Vorstellung von mir, aber nicht meiner. (Leider sagte sie erst hinterher die bösen Worte, sonst hätten wir vielleicht doch eine Chance zusammen gehabt.) Ich habe ihr deutlich gesagt, dass es mir nicht gefällt. Aber als sie antwortete, dass es ja ganz anders aussehen würde, wenn ich die Haare nochmal gewaschen hab, hab ich nur abgewunken. Wenn das Steak im Restaurant nicht durch genug ist, gehe ich doch auch nicht damit nach Hause und brate es fertig. 🙄 Zum Glück wachsen Haare ja von selbst wieder nach…
  • Hinterher gab’s einen langen Spaziergang zum Abreagieren und einen kleinen Berg Strümpfe und Socken vom Kaffeeröster, der endlich die ausgeleierten ersetzen wird.

  • Echte Post von C. mit einem Rezept und vielen bunten Bildchen im Briefkasten. Dafür hast Du echt den perfekten Zeitpunkt gefunden. Danke schön!