Kurz und gut

  • Kurz vor Feierabend habe ich noch ein bisschen gute Laune um mich rum verbreitet und davon selbst gute Laune bekommen. ­čÖé
  • Im Briefkasten stand ein kleines Fl├Ąschchen Estragon-├ľl von Herrn Grillenscheucher selbst gemacht. Toll, dass das geklappt hat! Ich will es n├Ąmlich morgen verschenken. ­čś«
  • Eine Mail von C., die gerade krank im Bett liegt, aber trotzdem daran gedacht hat, dass wir auch die Info ├╝ber die Routen├Ąnderung unserer n├Ąchsten Kreuzfahrt brauchen. Immer im Einsatz, die S├╝├če! Tja, nun kommen wir nicht nach Istanbul, was aber angesichts der Lage in der T├╝rkei eher beruhigend ist. Daf├╝r kommen wir nochmal nach Malta – oh, wie toll! Ich mochte Valletta so gern und wollte da so gern nochmal hin. Au├čerdem kommen wir nach Mykonos, wo ich noch nie war. Das wird bestimmt sch├Ân. ­čśÄ

Kurz und gut

  • Eine ganzt├Ągige Schulung ├╝ber neue, f├╝r unsere Arbeit relevante Gesetze und Verordnungen. Das war zwar sehr anstrengend, aber auch sehr interessant. Vor allem mag ich die Referentin gern, die das jedes Jahr bei uns macht.
  • Danach konnte ich zum Gl├╝ck etwas fr├╝her als sonst Feierabend machen. ­čÖé
  • Auf dem Heimweg habe ich unterwegs die ersten weihnachtlich geschm├╝ckten und beleuchteten Fenster und Balkone von Privatwohnungen bestaunt und hatte passend dazu fast weihnachtliche Musik von Hanne Boel auf den Ohren. Sch├Ân, nach der Arbeit mit so einem ganz anderen Thema besch├Ąftigt zu sein!

Novemberregen

Ihgitt, war das heute eklig nass und kalt da drau├čen! Ich war so froh, dass ich in einem warmen B├╝ro arbeiten darf, und auch dar├╝ber, dass ich einen weitgehend netten, friedlichen Job habe. Klar gibt es dort immer wieder was, was ich nicht witzig finde, und dann ist es auch wichtig, sich dar├╝ber ├Ąrgern zu d├╝rfen. Aber im Vergleich z.B. zu Kindern, die irgendwo auf der Welt in irgendwelchen Gruben sch├╝rfen m├╝ssen, habe ich es definitiv luxuri├Âs. Ab und zu sollte man sich das vor Augen halten, finde ich.

  • Dankbarkeit f├╝r meinen Job und mein warmes B├╝ro, in dem ich auch wieder eine Mandarine gegessen habe. ­čśë Ich liebe es, wie danach der Raum duftet.
  • A. und ich haben zur selben Zeit Feierabend gemacht und sind zusammen zur U-Bahn gegangen. Das war gut – wir haben ein bisschen geredet und konnten das Fremdeln der letzten Woche wieder aufgeben.
  • Ein ziemlich verst├Ârter Anruf auf meinem Anrufbeantworter und mit meinem R├╝ckruf konnte ich ein bisschen helfen.

Der sch├Âne Tag

Noch einer aus der Reihe der kuriosen Feiertage: Der sch├Âne Tag. Lustigerweise fand ich den Tag wirklich sch├Ân, obwohl es ein novembergrauer, nieseliger Montag war und ist. Ich habe mich n├Ąmlich den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut. ­čÖé

  • Kantinentreffen mit B. und M. und wir waren uns ├╝ber die beste und die zweitbeste L├Âsung f├╝r das aktuelle Jamaika-Debakel einig. Leider scheinen Politiker nicht so zu denken wie wir drei W├Ąhler. ­čśĽ
  • Ein ganz gutes Gespr├Ąch mit meiner Vorturnerin. Ich hatte ein bisschen Schiss, dass sie kein Verst├Ąndnis daf├╝r haben w├╝rde, dass ich nun meine Konsequenzen aus einer Sache ziehe. Eigentlich ist es eine Kleinigkeit, aber ich fordere sie seit 4 (!) Jahren ein und alle finden sie richtig, aber niemand macht’s. Es ist eben niemandem so wichtig wie mir. Und jetzt sage ich mir: „Dann eben nicht.“. Zu meinem Erstaunen hat sie das tats├Ąchlich verstanden und sich nicht angegriffen gef├╝hlt. Puh!
  • Ich habe eine Mandarine gegessen. ­čśë
  • Bonus: Der Feierabend! In mein warmes, kuscheliges Zuhause kommen und aufs Sofa sinken. Und auf dem Weg dahin hat es nicht mal geregnet.

Der sauerste Tag des Jahres

Heute ist der sauerste Tag des Jahres – noch so ein kurioser Feiertag. Aber der passt mir grad ganz gut in den Kram, denn ich k├Ânnte gerade an allem rum n├Âlen. Wahrscheinlich bin ich einfach zu m├╝de f├╝r gute Laune. Entsprechend muss ich ziemlich ├╝berlegen, um 3 gute Dinge des Tages zu finden.

  • Ich bin nicht dumm aufgefallen und gerade so eben noch p├╝nktlich zu einer Besprechung gekommen – ich hatte sie viel sp├Ąter am Tag verortet. ­čś│
  • Obwohl ich schlecht gelaunt bin, war ich sehr nett zu meinen Mitmenschen, habe sogar Gekreische geduldig ertragen und konzentriert Probleml├Âsungen gestiftet. Manchmal finde ich, mir geb├╝hrt der Friedensnobelpreis. ­čśë
  • Der Regen und die Wolken verzogen sich, die Sonne kam ein bisschen durch und es war relativ mild. So hab ich nach Feierabend eine Runde um den Block gedreht zwecks Aufweckung der Lebensgeister, was nicht wirklich gelungen ist. Daf├╝r habe ich aber unterwegs schon mal die Tannenzweige besorgt, mit denen ich die Balkonpflanzen f├╝r den Winter abdecken will.