Der Nachtrag vom Wochenende

Meine Güte, wie viel Wasser ist denn da noch oben in den Wolken? Es hat so unglaublich viel geregnet, dass man meinen könnte, statt Sommer haben wir hier jetzt Regenzeit. 🙁 Dennoch war es ein wunderbares Wochenende. 🙂

Die guten Dinge von Freitag:

  • Zwei kurze Sitzungen zusammen mit N. und sie hat sie super geleitet. Das macht richtig Spaß mit ihr.
  • Fischfilet Bordelaise in der Kantine.
  • Trotz brütender Hitze und Unwetterwarnung sind Herr Grillenscheucher und ich zum Tanzen gefahren. Ein Glück, dass wir uns nicht gedrückt haben, denn es war total super. Wir haben sogar wieder Discofox getanzt und unsere jahrelange Weigerung dagegen aufgegeben. Gut, dass wir diesem Tanz eine neue Chance gegeben haben. Der macht ja doch Spaß. 😮 Und unseren Tanzlehrer hat das auch gefreut. Außerdem fiel der Regen während der Tanzstunde, so dass wir trocken hin und zurück kamen. Perfekt!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ausschlafen. Bei dem ständigen Regen hat man außerhalb des Bettes ja auch nichts verpasst.
  • Der Aufbau des neuen Esstisches. Erst haben wir ihn etwas skeptisch beguckt, aber dann gewann er doch unsere Herzen. Ich finde, der neue sieht viel leichter aus. Foto-Vergleich alt und neu:

177_alter_Esstisch     178_neuer_Esstisch

  • Prosecco mit Erdbeeren vom Balkon. Richtig schöne Gespräche mit Herrn Grillenscheucher. Ein letztes Mal Spargel polnisch in diesem Jahr. Ein wunderschöner Abend.

179_Prosecco_Erdbeeren

Die guten Dinge von heute:

  • Durch den ganzen Regen sind die Temperaturen auf ein erträgliches Maß gesunken. Erleichternd!
  • Dank der Hilfe von Herrn Grillenscheucher ist meine Wohnung wieder blitzeblank.
  • Hach, was für ein Fußballspiel! Ganz besonders hat mich das Tor von Boateng gefreut – als Abwehrspieler kommt das ja naturgemäß eher selten vor. Deutschland hat 3 : 0 gewonnen und zwar sehr verdient. Schlaaand! 😉

Juchuh, mein Wunsch wurde erfüllt!

Heute Abend konnte ich tatsächlich im Trockenen und Warmen auf dem Balkon sitzen, ins Grün der Bäume starren und meine wuchernden Balkonpflanzen bewundern. Hach, war das schön! 😎

  • Eine lange, lange super anstrengende Abteilungsveranstaltung überstanden. Ich fand sie äußerst interessant und ich habe viel darüber gelernt, wie mein Chef tickt. Das Beste war allerdings das Stück Erdbeerkuchen, das ich mir hinterher in der Kantine gönnte. Es sind doch immer wieder eher die kleinen Dinge, die mich glücklich machen. 🙂
  • Eine Urlaubskarte von C. von der östlichen Ostseeküste im Briefkasten.
  • Endlich mal wieder mit D. telefoniert. Telefonate sind ja nicht so wirklich meins und funktionieren am besten, wenn ich in der Stimmung dazu bin, was selten vorkommt. Aber wenn mal alles zusammen passt und die angerufene Person auch da ist, dann ist es immer toll. Und so war’s heute: alles passte und es war super schön.

Der Nachtrag vom Wochenende

Puh, die letzte Woche hat mich echt geschafft und ich war platt am Freitag. Ich schieb das mal aufs Wetter. 😉 Das Wochenende kam jedenfalls keinen Moment zu früh und war wieder sehr schön.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Zusammen mit N. gleich 2 Voruntersuchungen für Projekte erfolgreich abgeschlossen – eine am Vormittag, die andere am Nachmittag. Die Umsetzung beider Projekte steht nun auf dem Plan für nächstes Jahr. Sehr fein, denn mir gefallen beide gut.
  • Trotz akuter Erschöpfung waren Herr Grillenscheucher und ich in der Tanzschule. In diesem Zustand klappt das Tanzen nicht so gut, aber ich bin stolz, dass wir trotzdem da waren. Gerade am Anfang ist es ja wichtig, sich immer aufzuraffen, damit es zur Selbstverständlichkeit wird. Wir haben unsere Anmeldung abgegeben und gleich unsere Club-Karten bekommen. Nun sind wir ein Jahr „verpflichtet“.
  • Für unsere Verhältnisse früh im Bett gewesen…

Die guten Dinge von Samstag:

  • … und lange ausgeschlafen. Boah, tat das gut!
  • IKEA-Besuch. Gleich am Anfang fanden wir dort doch wieder Kokoserde und haben auch sofort die letzten 6 Packungen eingesackt. Dann kam der schwierigere Teil: Ich hätte so gern einen neuen Esstisch, weil ich meinen irgendwie zu klobig für meine kleine Wohnung finde. Auf der Internet-Seite von IKEA hatte ich mir zwei ausgeguckt, die ich live sehen wollte. Der eine stand brav bei den anderen Tischen, der zweite nicht. Also haben wir uns an die freundlichen Service-Mitarbeiter gewandt und fanden beim zweiten Versuch tatsächlich jemanden, der uns den Tisch zeigen konnte. Mitten in einer Baustelle – es fanden gerade umfangreiche Umbauarbeiten statt -, aber wir hatten endlich ein Live-Bild vor Augen. Uffz. Diskussionspause mit Preiselbeergetränk und Zigarette. Entscheidung gefällt und nochmal überprüft. Es wurde der erste. Natürlich durften auch wieder Teelichte und Kerzen mit. Herr Grillenscheucher bekam Bilderleisten und einen Weinkühler. Und zwei wunderschöne gelbe Gerbera kamen mit. Eine für Zuhause und eine für mein Büro.

162_Gerbera

  • Hinterher war’s schon ziemlich spät und so verschoben den Tisch-Aufbau auf nächstes Wochenende. Wir waren froh als wir endlich auf dem Balkon bei Herrn Grillenscheucher saßen und Prosecco tranken, während der Regen fiel. Lange Gespräche, neue Pläne. Schön!

Die guten Dinge von heute:

  • Lustiges gemeinsames Gejammer darüber, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist.
  • Die ersten Erdbeeren von meinem Balkon. Lecker!

161_Erdbeeren

  • Die Wettervorhersage für nächste Woche klingt vielversprechend nach Sommer. 😎

Besuch bei Mama

Jedes Jahr in meiner Auszeit fahre ich einen Tag zu meiner Mama und wir machen uns einen feinen Mama-Tochter-Nachmittag. (Und jedes Mal frage ich mich, warum ich das eigentlich nicht öfter mache.) Heute jedenfalls war es wieder soweit und ich hatte einen weiteren richtig schönen Urlaubstag.

  • Auf der Hin- und Rückfahrt in der Bahn habe ich in meinem neuen Krimi „Ostfriesen Killer“ von Klaus-Peter Wolf gelesen und musste aufpassen, dass ich das Aussteigen nicht verpasse. So spannend! Wie schön, dass ich diesen Autor erst kürzlich entdeckt habe und nun eine ganze Krimi-Reihe vor mir hab.
  • Der Nachmittag mit meiner Mama war so wunderschön wie immer. Dieses Mal sind wir durch den Kurpark ihrer Stadt gelaufen, haben in einem Café Käsebrote statt Kuchen ergattert (und sie gegen die Wespen verteidigt) und über alles geredet, was uns in den Sinn kam. So wunderbar war der Blick von unserem Sitzplatz:

Kurpark_Blick_vom_Cafe

  • Anschließend haben wir bei ihr zu Hause in der Sonne gesessen und bekamen von ihrem Mann Prosecco mit vielen Erdbeeren gereicht. Lecker! So manches eher frustrierendes Thema wurde besprochen. Der tollste Satz von ihr fiel jedoch schon viel früher: „Nein, Du musst nicht; Du hast es Dir nur vorgenommen.“. Danke, Süße! (In meinem Kopf ratterte sofort was los über Priorisierung usw., aber darüber denke ich dann vielleicht morgen mal nach.)

Erdbeeren

Meine Erdbeerpflanzen haben – ihrer Art gemäß – viele Triebe entwickelt. Wer schon mal Erdbeeren hatte, mag sich gewundert haben über die langen grünen Stengel, die sie plötzlich bildet.

275_Erdbeere_mit_Trieben     274_Erdbeertriebe

Die Stengel haben immer einen Teil mit eher vielen Blättern, der sich zum Wurzeln eignet. So wie dieser hier:

274_1_ErdbeertriebeDiese Teile stopfe ich relativ brutal mit dem Daumen in Erde – entweder in einem neuen Topf oder im selben Gefäß, in dem die Erdbeere gerade wohnt. Danach hoffe ich, dass sie dort neu wurzelt und eine weitere Erdbeerpflanze entsteht.

In diesem Fall habe ich einige vielversprechende Triebe im selben Kasten mit dem Daumen in die Erde gedrückt  und hinterher die überflüssigen Triebe abgeschnitten, damit die Kraft in die verbliebenen geht.  Tja, und nun hoffe ich…

Eine von meinen beiden Erdbeer-Pflanzen hat sich dazu hinreißen lassen, im Spätsommer neue Blüten zu bilden:

39_späte_Erdbeerblüten

Ich bin sehr gespannt, ob daraus noch neue Erdbeeren wachsen.