Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende fand ich anstrengend und ich hänge immer noch ein bisschen in den Seilen. Aber es war auch schön und interessant.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Papierkram erledigt und mir damit ein Fleiß-Sternchen verdient. 😉
  • Im strömenden Regen auf dem Wochenmarkt eingekauft, was jetzt nicht so toll war. Aber ich hatte daran gedacht, dass ich tatsächlich Gummistiefel besitze, und habe sie auch angezogen. Das machte das scheußliche Wetter irgendwie erträglicher.
  • Tanzen war unglaublich anstrengend – wir üben gerade Wiener Walzer -, aber ich habe bis zum Schluss durchgehalten.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Regen, Regen, Regen. Wir blieben zu Hause und ließen uns auch nicht von dem Bisschen Sonne am Nachmittag nach draußen locken. Ein Glück, denn das war nur eine kurze Verschnaufpause für den Regen.
  • Abends endlich hörte es pünktlich zum Rolling Stones Konzert auf der Stadtpark-Wiese auf zu regnen. Das hat mich sehr für die vielen Menschen gefreut, die dafür teure Tickets gekauft hatten. Wir haben das Konzert durch die offene Balkontür gehört, wenn auch in ziemlich schlechter Sound-Qualität. 😉
  • Es gab Fisch zum Essen. Ich freue mich total, dass Herr Grillenscheucher sich jetzt doch traut, Fisch zuzubereiten. War auch echt lecker: Seelachs mit Erbsen in Sahnesoße.

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Sonne statt Regen. 😎 So wurde es dann wenigstens am Sonntag was mit den Besichtigungen am Denkmaltag, nachdem sie am Samstag im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen waren.
  • Um 13 Uhr haben wir uns die Schilleroper angesehen und einem interessanten und lustigen Vortrag über die Geschichte des Gebäudes bis in die heutige Zeit gelauscht. Leider kann man sich die Oper nicht von innen ansehen, weil Einsturzgefahr besteht. Hinterher hatten wir viel Zeit bis zu unserem nächsten Termin und haben uns erstmal im Café Sul mit Tosta Mista gestärkt.

 

  • Weiter ging es nach Altona, wo wir eher zufällig über die Christianskirche stolperten, die nicht zum Denkmaltag-Programm gehörte. Aber jemand spielte sehr nett auf dem Glockenspiel und innen ist die Kirche voller Engel und Sterne. Schön! Draußen im kleinen Kirchenpark hatte jemand vorsichtshalber eine Bank mit einem Handtuch reserviert. 😉

  • Und noch ein viertes gutes Ding: der Stuhlmannbrunnen, auf den ich mich schon so gefreut habe. Eine Führung rund um und in den Brunnen von einem sehr netten älteren Herrn, dessen Begeisterung für das Denkmal nahezu ansteckend war. Es ist das zweitgrößte Denkmal in Hamburg, das größte ist das Bismarck-Denkmal. Das Kupfer wurde teilweise so lange gedengelt bis es nur noch 0,2 mm dick war. Durch das Dengeln hat die Außenhülle ganz viele, ganz kleine Löcher bekommen und wenn man unter dem Brunnen ist und nach oben schaut, sieht es tatsächlich aus wie ein Sternenhimmel. Leider tropft es da drinnen derart, dass ich davon kein Foto machen konnte.

 

So eine Freude

Gerade eben habe ich eine Mail bekommen, über die ich mich so riesig freue, dass mein Herzchen hüpft. Der Tag stand ansonsten wieder ganz im Zeichen der Putzerei. Aber die Fortschritte sind deutlich zu sehen, was mein Herzchen ebenfalls zum Hüpfen bringt. Der Reihe nach:

  • Herr Grillenscheucher kam wie versprochen zum Gardinen-Aufhängen und hat dann auch gleich noch die Dinge erledigt, für die ich entweder zu blöd oder zu klein bin. Ruckzuck ging das und ich konnte ganz vieles von meinen Erledigungslisten streichen. Schön war auch, dass es Maschinchen gibt, die sich selbst reinigen können. Heute mein Backofen und Simone, mein(e) Geschirrspüler(in). 🙂
  • Tolles Wetter mit ganz viel Sonnenschein und ich habe das beim Werkeln auf dem Balkon genossen. 😎
  • Und dann eben diese Mail: Wir dürfen am Denkmal-Tag an einer Führung in den Stuhlmann-Brunnen teilnehmen! Ach, das wünsche ich mir schon so lange, weil ich mal gelesen habe, dass es von innen aussieht als würden lauter Sterne über einem leuchten. Natürlich nur bei Sonnenschein, auf den auch der Veranstalter sehr hofft, wie er schrieb. Ich werde also meinen Regenschirm mitnehmen, denn oft genug werde ich für das Rumgeschleppe desselben mit jeder Menge Sonnenschein belohnt. 😉

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein sehr voll gepacktes Wochenende und es war super toll. 🙂 Es war spannend, urkomisch, eindrucksvoll, ziemlich kulturell und sonnig. Es waren nämlich die Tage des offenen Denkmals und die begeistern uns jedes Jahr aufs Neue. Dieses Jahr hat mir ein Newsletter mitgeteilt, wann das Programm öffentlich ist, und so waren wir schnell genug für die anmeldepflichtigen Besichtigungen, so dass wir die bekommen haben, die wir uns gewünscht hatten.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Schon für den Freitag Nachmittag hatten Herr Grillenscheucher und ich unsere erste Führung im Rahmen des Denkmaltags gebucht. Wir waren im Ballinhaus. Ein sehr eindrucksvoller Bau an der Alster, von dessen alter Pracht im Inneren nur noch in wenigen Räumen was zu sehen ist. Im wesentlichen sind im Inneren ganz normale Büroflure und -räume. Aber die wenige Pracht und vor allem die interessante Führung mit all den Geschichten rund um das Gebäude haben uns begeistert. Ein bisschen alte Pracht:

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  • Anschließend musste alles zackzack gehen. Einkauf auf dem Wochenmarkt, eine Kleinigkeit essen und Aufrüschen. Schick sahen wir beide aus im Anzug bzw. langem Rock.
  • So gingen wir zur Opening Night des NDR Elbphilharmonie Orchesters in die Laeiszhalle. Ich hatte dafür günstige Karten bekommen und da die Laeiszhalle schon an und für sich wunderschön ist, habe ich zugeschlagen. Es war das erste klassische Konzert meines Lebens und ich muss sagen, dass es mir zu steif ist. Insbesondere den Countertenor mit der unnatürlich hohen Stimme habe ich eher bedauert als bewundert. Aber das Publikum war begeistert. Wir fuhren in der zweiten Pause wieder nach Hause. Es war zwar interessant, aber ich hatte keine Lust mehr und außerdem mussten wir am nächsten Tag für unsere Verhältnisse früh aufstehen für den nächsten Termin im selben Hause.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Die nächste Besichtigung, für die wir angemeldet waren, war also die der Laeiszhalle. Wir wurden vom gerade pensionierten Betriebsleiter durch die Räume geführt und haben so gut wie alles vom Keller bis zum Dach gesehen und eine Menge Anekdoten über Musiker und Dirigenten gehört. Es war urkomisch und sogar rauf aufs Dach durften wir. Es war wundervoll!!! Dafür hat sich das frühe Aufstehen definitiv gelohnt. Sogar auf der Bühne standen wir:

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  • Von dort sind wir durch Planten und Blomen, wo wir Schildkröten beim Sonnenbaden beobachten konnten, zum Palais Esplanade gegangen. Unangemeldet konnten wir uns einer gerade stattfindenden Führung anschließen, die ebenfalls interessant war. Hauptaspekt war aber wohl eher die Vermietung der Hotelzimmer und der Verkauf von Kaffee und Kuchen im zugehörigen Restaurant.
  • Weiter ging es. Wir suchten das Logenhaus und stolperten unterwegs in ein Gebäude, das gerade für die Uni Hamburg restauriert wird. Auch interessant und vor allem erfuhren wir dort, wie wir zum Logenhaus kommen. So fanden wir es endlich und konnten sofort an einer Führung teilnehmen. Interessant war es, aber mysteriös blieb es. Der Tempel allerdings war wie für mich geschaffen, denn er war so wunderschön blau.

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  • Bonus: Hinterher gab’s eine riesige Eiskugel und später auf dem Balkon Prosecco und Beine hochlegen. Uffz, viel zu verarbeiten. Noch später gab es Geschnetzeltes mit Pfifferlingen und Rucola – sehr lecker!

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen und gemütlich frühstücken. Sehr entspannend nach der gestrigen Hektik.
  • Der letzte Termin des Denkmaltags lag zum Glück erst nachmittags an. Wir wurden über das Gelände der Grindelhochhäuser geführt. Mit Drill und in rasendem Tempo. Hätte nur noch gefehlt, dass wir uns in Zweier-Reihen hätten aufstellen müssen. 😉 Aber spannend und sehr interessant war es. Zum Abschluss gab es Kuchen und Getränke auf der Dachterrasse mit einem tollen Blick über die Stadt – umsonst. Das war total lieb und ungewöhnlich für solche Veranstaltungen, die ja ohnehin umsonst sind!

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  • Anschließend haben wir Olga zur Werkstatt gebracht, die morgen ihre Reparatur bekommt. Herr Grillenscheucher hat mit mir auf den Bus gewartet. Und da es neuerdings eine weitere Bushaltestelle zwischen Herrn Grillenscheucher und mir gibt, die von mir aus gerade mal um die Ecke ist, war ich schwuppdiwupp wieder zu Hause. Genial!

Der Nachtrag vom Wochenende

Zuerst konnte ich es gar nicht richtig wahrnehmen, aber dann wurde es vehement deutlich, das Große-Ferien-Gefühl von damals. Am Freitag begann meine diesjährige Auszeit – 2 Monate Urlaub. Hach, das ist ein riesengroßes gutes Ding! 🙂

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ein sehr vertrauensvolles Gespräch mit M. in der Mittagspause, die wir zufällig nur zu zweit verbrachten. Es hat mich unglaublich erleichtert, dass ich dort gar nicht allein mit meiner Meinung über Ausländerfeindlichkeit und Egoismus bin. Das war mir vorher nicht klar.
  • Blumen-Freude. Herr Grillenscheucher hat mir zum Auszeit-Start eine wunderschöne Rose geschenkt und ich habe mir einen Blumenstrauß für meine neue Vase, die ich diese Woche aus der Büro-Küche abgestaubt habe, zusammen gestellt. N. und ich hatten nämlich den ganzen Schrott, der sich in dieser Küche angesammelt hatte, aussortiert. Auf die Vase habe ich schon lange ein Auge geworfen. Die ist so verrückt, dass sie schon wieder schön ist. Außerdem passt sie rein farblich genau in meine Wohnung.

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  • Abends zum Prosecco das erste Mal die CD „Große Freiheit“ von Unheilig feat. James Last gehört. Urlaubsfeeling pur bei der Hymne der Mein-Schiff-Flotte, ganz besonders als zum Schluss noch dreimal das Schiffshorn erklang. Liebe C., das war der perfekte Start in meine Auszeit! Danke schön! 😎

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Die guten Dinge von Samstag:

  • Besuch bei meiner Mama. Jede Menge Spaß vor allem mit meinem Bruder gehabt. Wer kalauert am besten? 😉 Ich bekam ein ganz tolles Lob von ihm für meinen Blog.
  • Zwischendurch hab ich den wunderschönen Garten genossen. Daran kann ich mich gar nicht satt sehen.

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13_lila_Blüten 10_rosa_Stockrose 15_rote_Blüten

  • Spät und sehr gesättigt vom leckeren Gegrillten zu Hause gewesen. Trotzdem noch aufgerafft und mit Herrn Grillenscheucher das Programm des diesjährigen Tages des offenen Denkmals beguckt. Einiges auf unsere Merkliste gesetzt – mal schauen, wo wir noch Plätze bekommen.

Die guten Dinge von heute:

  • Gemeinsames Putzen in Rekordgeschwindigkeit. Wir sind schon ein super Team. 🙂
  • Eine liebe Anfrage in der Challenge, die mich sehr gefreut hat.
  • Das super tolle Gefühl, morgen statt ins Büro zu gehen im Bett bleiben zu dürfen.

Der Nachtrag vom Wochenende

Ich mag’s kaum schreiben, aber der Sommer nähert sich seinem Ende. Es gibt nämlich wieder Steckrüben. Aus irgendeinem Grund verbinde ich die mit dem Herbstanfang. Eigentlich mag ich den Herbst, vor allem den goldenen mit seinem schönen Licht. Außerdem gibt es so leckere Sachen zu essen, wie eben die Steckrüben und all die tollen Kohlsorten. Aber dieses Jahr bin ich beleidigt, weil ich gefühlt viel zu wenig Sommer hatte. Mööp.

Genug gequengelt. Die guten Dinge vom Freitag:

  • Ganz viel geschlafen.
  • Beim Einkaufen im Lieblings-Supermarkt gab es unglaublich viele „neue“ leckere Dinge – die benannten Steckrüben, Kohlrouladen, Miesmuscheln… -, so dass wir uns beherrschen mussten, nicht gleich alles zu kaufen.
  • Ich war sehr kuschelbedürftig und bekam von Herrn Grillenscheucher die erforderlichen Kuscheleinheiten.

Die guten Dinge vom Samstag:

  • „Hamburg bekennt Farbe“, die Rede von unserem Bürgermeister und „Imagine“  von John Lennon aus allen Hamburger Radiosendern gleichzeitig und in den U-Bahn-Stationen um 12 Uhr. Gänsehaut-Gefühl!
  • Dieses Wochenende war „Denkmal-Tag“. Leider haben wir für eine Führung durch das Ballin-Haus, die schon am Freitag stattgefunden hätte, keinen Platz mehr bekommen. Heute haben wir das Sierichsche Forsthaus im Stadtpark besichtigt, das viel kleiner ist als es klingt, und einen langen Spaziergang durch den Park gemacht, der überall von lauter Musik beschallt wurde, weil gerade der Music Run stattfand. Lustige Idee! Es geht darum, 5 km durch 5 verschiedene Musikrichtungen zu laufen (Naja, gehen, hüpfen und tanzen war auch erlaubt.) und ganz viel zu feiern. Vollkommen uninteressant blieb, wer zuerst ankommt.

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  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher viel gekocht in Vorbereitung auf die neue Woche. Zum Abendessen gab’s dann super leckere Miesmuscheln mit viel Gemüse.

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Die guten Dinge von heute:

  • Ja ja, da hatten wir uns so viel für den Denkmal-Tag vorgenommen, aber dann war es heute grau in grau und wir hatten keine Lust. Irgendwie auch schön, den Plan zu verwerfen und faul zu Hause zu bleiben.
  • Ich konnte jede Menge vorbereitetes Essen mit nach Hause nehmen – nächste Woche bin ich mehr als versorgt.
  • Beim Nachhausekommen traf ich eine Nachbarin und wir haben lange gequatscht. Nun weiß ich auch, dass es ebenso schwierig ist, für die defekte Haustür Handwerker zu bekommen wie für mein Bad.