Dingenskirchen

Es gibt eine Reihe Wörter, die ich einfach gern mag. „Dingenskirchen“ gehört dazu. 🙂 (Es beschreibt ein Wort, das einem gerade nicht einfällt. Sozusagen ersatzweise.) Heute sprach es jemand aus, der mich nach dem Weg fragte. (In diesem Fall war es „Übergang“ oder auch „Brücke“, was damit beschrieben wurde.) Und das finde ich immer ganz besonders toll, wenn ein mir wildfremder Mensch eines meiner Lieblingswörter benutzt. Das war schon mal ein gutes Ding von heute und dann gab’s da noch:

  • Unverhofftes Lob für meine Arbeit von diversen Seiten ganz ohne einen bestimmten Anlass. Hui, das ging aber runter wie Öl! Ich trage gerade ein eingebildetes Krönchen auf dem Kopf. 😉
  • Morgen steht ein unangenehmer, langer beruflicher Termin an und ich habe mir heute eine Reihe von Dingen überlegt, die ihn für mich erträglicher werden lassen: Thermoskanne mit Kaffee einpacken, Schokolade für die Nerven und Kuschel-Cape gegen die Kälte mitnehmen bis hin zu „und abends gibt’s Spaghetti Bolognese“. Habe schon gepackt…
  • Nach Feierabend nochmal fleißig gewesen und Papierkram erledigt. Ich bin stolz auf mich! Und natürlich gibt das ein Fleiß-Sternchen. 😉

Der Nachtrag vom Wochenende

Mein Wochenende war sehr entspannend und ich konnte Kraft für die kommende übervolle Woche tanken, vor der mir ein bisschen gruselt.

Der Nachtrag von Freitag:

  • Morgens habe ich mit einem Kaffee in der Hand ein Rotkehlchen-Pärchen auf meinem Balkon beobachtet. Frau Rotkehlchen zupfte emsig Fäden aus der Winterschutz-Kokosmatte für den Nestbau, während Herr Rotkehlchen aufgeplustert die Lage unter Kontrolle hatte. Typisch… 😉
  • Die Kroken in meinen Töpfen auf dem Balkon zeigen die ersten Blätter. Juchuh!

42_Kroken_Spitzen

  • Schade war, dass Herr Grillenscheucher und ich uns nicht sehen konnten, weil es ihm nicht gut ging. Trotzdem hatte ich einen sehr entspannten Fernsehabend mit ZDF Neo und Spaghetti Bolognese. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass Krimis von Camilla Läckberg verfilmt worden sind, die ich sehr gern gelesen habe. Ich hab mich total gefreut, weil ich beim Lesen fast identische Bilder im Kopf hatte wie die, die ich nun im Fernsehen sah.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herrn Grillenscheucher ging es wieder besser. Wir haben zusammen eine Runde um den Appelhoffweiher gedreht. Die Sonne schien diesig durch die Wolken und wir haben die ersten Kroken, Schneeglöckchen und sogar schon Kätzchen bewundert.

45_Kroken 46_Schneeglöckchen 47_Kätzchen

  • Beim Kaffeeröster fand ich ein Cape in meinen Lieblingsfarben. (Dass Helene Fischer dafür wirbt, dafür kann das Cape ja nichts…)

  • Langes entspanntes Erzählen mit Herrn Grillenscheucher von den Erlebnissen unserer Woche.

Die guten Dinge von heute:

  • Sonnenschein. 😯 Es kam mir tatsächlich ein bisschen unwirklich vor.
  • Die am Freitag gekauften Narzissen sind weitgehend aufgegangen. Ich finde es immer wieder beglückend, wie aus den nichtssagenden grünen Stengeln knallgelbe Fröhlichkeit wird:

43_Narzissen_zu     49_Narzissen_offen

  • In einem Newsletter von Zeit zu leben war ein wunderschönes Video verlinkt (nach den Worten des kleinen Mädchens wird es grandios):

Die Wettervorhersage…

… liegt momentan nahezu täglich daneben. Stets ist es kälter als angesagt und ich friere, weil ich klamottenmäßig auf 5° C wärmer eingestellt bin. 😕 Leider hat das kürzlich erwähnte Cape einen so unmöglichen Schnitt, der Beulen wirft, dass es untragbar ist. Der Plan war ja eigentlich, es überm Mantel als zusätzliche Wärmeschicht zu tragen und es schnell abnehmen zu können, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Und im Büro sollte es eine Kuscheldecke für kalte Konferenzräume sein. Immerhin bleibt der Plan gut, nur an der Umsetzung muss ich noch arbeiten.

  • Die Einladung einer Kollegin zu einem Weihnachtsmarktbummel, die zwar zeitlich nicht passte, aber wir machen einen anderen Termin.
  • Sehr lustiger Tratsch über meinen Ex-Chef. Manche Menschen unterschätzt man doch total. 😯
  • Im Briefkasten war ein mit Liebe gepackter Adventskalender von meiner Mama und schon ein Nikolausgeschenk. Der Kalender ist voller Glitzer und deshalb kommt er morgen mit ins Büro, damit der Alltag wieder mehr glitzert.

Botschaft angekommen

  • Hach, was habe ich mich heute über meine Projektleiterin gefreut! Nämlich genau über die, die mich letzte Woche so zum Ächzen brachte. Heute haben wir weitere Termine besprochen, die noch gemacht werden müssen und die z.T. sehr lang werden. Sie plante von sich aus Pausen ein, wow. Und wir haben zusammen an der Entzerrung der Terminlage gearbeitet. Meine Worte haben gefruchtet. Juchuh! 🙂
  • Mein ganz dicker, warmer Mantel kam heute das erste Mal in diesem Winter zum Einsatz. Das ist eigentlich weniger toll. Ebenso wenig toll ist, dass ich mich darin immer doppelt so breit fühle – es ist als stecke ich in einem Daunenschlafsack. 😉 Aber er hat weder den fies kalten Wind noch den ekligen Nieselregen durch gelassen und mir war auf meinen Wegen durch die feindliche Außenwelt die ganze Zeit warm. Dafür sehe ich dann gern auch mal ein bisschen unförmig aus. Ungefähr dieser ist es in einem helleren Blau:

  • Ich bin dem Trend „Cape“ erlegen und insbesondere dem runter gesetzten Preis. Nun ist es bestellt und ich bin gespannt, wie ich darin wohl aussehe.