Der Nachtrag vom Wochenende

Auch das zweite Wochenende in diesem Jahr war ruhig und beschaulich. Im Winter lockt mich wenig in die graue Kälte. Dafür bräuchte es irgendeinen Anlass, ansonsten ist es zu Hause einfach zu kuschelig.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Noch ein Urlaubstag und ich habe das Ausschlafen genossen.
  • Nach dem Einkauf im grauen Nieselregen auf dem Wochenmarkt waren Herr Grillenscheucher und ich total durch gefroren. Ein Glück hat uns das Tanzen wieder richtig durch gewärmt. Hat Spaß gemacht, obwohl es ziemlich voll war.
  • Hinterher gab es Penne Pute. 😉 So hieß mein Lieblingsgericht im Kellner-Sprech in einer Kneipe, die es leider nicht mehr gibt. Putengeschnetzeltes mit Brokkoli in Sahnesoße mit Penne. Und dieses Mal hat Herr Grillenscheucher es geschafft, die Soße genauso zu würzen wie sie damals schmeckte. Ein Träumchen. Der Trick liegt in einer Mischung aus Curry und Schnittlauch. Da muss man auch erstmal drauf kommen…

Die guten Dinge von Samstag:

  • Donany hatte eine Segelstunde. 😉

  • Herr Grillenscheucher hat mal wieder meinen Drucker zum Laufen gebracht. Irgendwie hat der, also der Drucker, das neue WLAN nicht lieb. Ich konnte jedenfalls endlich diversen Kram ausdrucken.
  • Ganz liebe Urlaubsunterstützung von Herrn Grillenscheuchers Eltern.
  • Bonus: Leckerste Spaghetti Bolo als nachträgliches Geburtstagsessen.

Die guten Dinge von heute:

  • Nochmal ganz in Ruhe ausgeschlafen.
  • Heute ist der Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag und passend dazu haben Herr Grillenscheucher und ich hier gewirbelt. Nun ist alles wieder sauber und ordentlich.
  • Dazu haben wir uns eine Flasche eiskalten (weil auf dem Balkon gelagert, denn der Kühlschrank war voll) Apfel-Birnen-Saft vom Apfelbauern geteilt. Sehr, sehr lecker, wenn er auch nicht ganz an italienischen Birnensaft ran kommt.

Der Nachtrag vom Wochenende

Das letzte Wochenende vor Weihnachten war viel zu kurz. Viel, viel zu kurz für alles, was erledigt werden wollte. Herr Grillenscheucher und ich waren deshalb immer noch nicht zum Glühwein-Trinken auf einem Weihnachtsmarkt. Und wir haben das Tanzen geschwänzt. Vielleicht war es aber auch gut, Menschen, die potentiell Krankheitserreger verbreiten, zu meiden. Bei mir meldeten sich nämlich am Freitag erste zaghafte Erkältungsvorboten, die sich in Ermangelung weiterer Mitstreiter zum Glück geschlagen gegeben haben.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine Sitzung am Nachmittag endete früher als geplant, so dass ich wider Erwarten pünktlich ins Wochenende starten konnte.
  • Der Einkauf auf dem Wochenmarkt war super witzig. Allen Verkäufern war nach Rumblödeln. Was haben wir gelacht! 😀 Außerdem haben wir die ersten Plätzchen-Tüten verteilt. Vom Apfelbauern wussten wir nämlich, dass er nächste Woche nicht mehr kommt, weil er zum Skifahren fährt. Er hat sich so gefreut, dass wir seine letzte Flasche selbst gemachten Apfelsaft geschenkt bekamen.
  • Die Ausflüge für unsere nächste Kreuzfahrt sind endlich online. Wir haben das Programm beguckt, Pläne für verschiedene Häfen geschmiedet und einen Ausflug gebucht. Vorfreude. 😎

Die guten Dinge von Samstag:

  • Letztes Wochenende hat mir Tchibo 20 Prozent Rabatt angeboten und ich habe ihn genutzt, um einen Radiowecker und ein Telefon zu bestellen. Beides konnte ich letzte Woche aus der Filiale abholen und heute ging es zusammen mit Herrn Grillenscheucher ans Aufbauen. So ein Glück, dass er mir immer bei solchen Sachen hilft! Ich bin doch viel zu ungeduldig für das Lesen von Gebrauchsanleitungen…
  • Jetzt steht hier ein neuer Radiowecker, der DAB+ empfangen kann. Endlich kein Empfangsrauschen mehr!!! Es hat mich ganz irre gemacht, dass mich an manchen Tagen Rauschen statt Musik geweckt hat. Früh morgens noch ganz müde ist das besonders gemein. Und das Telefon ist auch installiert – endlich wieder ein funktionstüchtiger Akku. Auf Dauer ist es doch ziemlich nervig, wenn die Technik ein Gespräch abrupt beendet, obwohl man noch so viel zu sagen hätte.

  • Ich habe die Weihnachtsbriefe ausgedruckt und eingetütet. So langsam ist alles weihnachtsfertig. Uffz.
  • Bonus: Sehr leckere Bolo!

Die guten Dinge von heute:

  • Ein schnell erledigter Wohnungsputz gemeinsam mit Herrn Grillenscheucher. Dazu gab es den super leckeren Apfelsaft vom Apfelbauern.
  • Die so schöne Geschichte in meinem Adventskalender über Probleme und Situationen. Dort heißt es, dass man bei Problemen beten muss, es sie aber zum Glück selten gibt. Alles andere sind Situationen, für die es Lösungen gibt. Ich finde, das ist eine entspannte Betrachtungsweise. Schließlich ist schon das Wort „Situation“ wesentlich weniger negativ besetzt als das Wort „Problem“.
  • Die dritte Kerze am Adventskranz brennt und das bedeutet, dass ich in diesem Jahr nur noch eine Woche arbeiten muss. Juchuh!

Letzter Auszeittag

Zwei Monate Auszeit sind rum. Ich mag es kaum glauben. Dieses Jahr kam mir die Zeit sehr lang vor, was vermutlich daran liegt, dass ich mit Hilfe von Herrn Grillenscheucher und ein wenig der meines Bruders unglaublich viel erledigt habe. Das ist ein gutes Gefühl. Zurück ins Büro zieht mich dieses Jahr dennoch nichts außer der Tatsache, dass leider nach wie vor an keiner meiner Pflanzen Geldscheine wachsen. Bleibt die spannende Frage, ob ich überhaupt noch so früh aufstehen kann. 😉

  • Während es draußen immer wieder regnete, hatte ich drinnen einen ruhigen, langsamen Tag mit ein bisschen Kreativität und ein paar Erledigungsanfällen. U.a. habe ich sämtliche Wecker gestellt und meinen Adventskalender bestellt.
  • Ich bin dankbar, dass ich mir diese Auszeit leisten kann und meine Firma sie mir erlaubt.
  • Zum Trost gibt es gleich Bolo mit Spaghetti.

Der Nachtrag vom Wochenende

Das Wochenende war überschattet von den Ausschreitungen gewalttätiger Idioten. Der G20-Gipfel wurde zur Nebensache – so richtig ist da ja auch nichts bei rum gekommen. Bilder und Nachrichten über die Zerstörungen in der Schanze, in Altona und in Eimsbüttel überlagerten alles. Was für ein Wahnsinn! Dabei gab es auch eine Menge friedlicher Proteste und es wäre einfach wunderbar, wenn die Bilder davon um die Welt gingen.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Noch ein Urlaubstag und ich habe wunderbar lange ausgeschlafen.
  • Als Herr Grillenscheucher und ich auf dem Wochenmarkt ankamen, packten die paar Händler, die überhaupt gekommen waren, schon zusammen. Es ging das Gerücht, dass sich die gewalttätigen Idioten auf den Weg in meinen Kiez gemacht haben. Wir haben innerhalb von Sekunden komplett umdisponiert: Matjes statt Schweinefilet, weil der Schlachter schon los fuhr; meine Wohnung statt die von Herrn Grillenscheucher, damit Olga sicher in der Garage stehen kann. Und was morgen ist, sehen wir dann eben morgen. Es war toll, wie schnell und einvernehmlich wir das hin gekriegt haben. Leider konnten wir wegen der möglichen Gefahrenlage auch nicht zum Tanzen fahren.
  • Lange an diesem schwülen Sommerabend auf dem Balkon gesessen. Später haben wir fassungslos den Nachrichten gelauscht. Ein Glück kamen die Idioten hier nicht an. Und ein Glück ergab ein Telefonat, dass es meinem Bruder gut geht und er in seiner Wohnung in der Schanze gerade Comics liest. 🙂

Die guten Dinge von Samstag:

  • Die Abreise der G20-Teilnehmer verhinderte unser geplantes Treffen mit S. und L., die wegen der Straßensperrungen gar nicht von zu Hause losfahren konnten. Zum Glück konnten wir das Treffen spontan um eine Woche verschieben.
  • Ein geteilter Smoothie beim Einkauf für das Abendessen.
  • Leckere Bolo und viel Gesprächsstoff mit Herrn Grillenscheucher.

Die guten Dinge von heute:

  • Ein richtig schöner Sommertag! 😎
  • Rum albern mit Herrn Grillenscheucher beim Frühstück.
  • Meine Ringelblumen haben angefangen zu blühen.

Urlaubsmontag

Heute durfte ich noch einen Urlaubstag genießen, wobei sich der Genuss in Grenzen hielt. Die Prozedur der Zahnreinigung ist einfach unangenehm.

  • Ausschlafen.
  • Gestern konnte ich plötzlich keine Mails mehr verschicken. 🙁 Heute hat Herr Grillenscheucher das repariert. Ein Hoch auf ihn und die Fernwartung!
  • Gleich gibt es als Trost für die Qualen bei der Zahnreinigung den Rest Bolo vom Wochenende.