Der sauerste Tag des Jahres

Heute ist der sauerste Tag des Jahres – noch so ein kurioser Feiertag. Aber der passt mir grad ganz gut in den Kram, denn ich könnte gerade an allem rum nölen. Wahrscheinlich bin ich einfach zu müde für gute Laune. Entsprechend muss ich ziemlich überlegen, um 3 gute Dinge des Tages zu finden.

  • Ich bin nicht dumm aufgefallen und gerade so eben noch pünktlich zu einer Besprechung gekommen – ich hatte sie viel später am Tag verortet. 😳
  • Obwohl ich schlecht gelaunt bin, war ich sehr nett zu meinen Mitmenschen, habe sogar Gekreische geduldig ertragen und konzentriert Problemlösungen gestiftet. Manchmal finde ich, mir gebührt der Friedensnobelpreis. 😉
  • Der Regen und die Wolken verzogen sich, die Sonne kam ein bisschen durch und es war relativ mild. So hab ich nach Feierabend eine Runde um den Block gedreht zwecks Aufweckung der Lebensgeister, was nicht wirklich gelungen ist. Dafür habe ich aber unterwegs schon mal die Tannenzweige besorgt, mit denen ich die Balkonpflanzen für den Winter abdecken will.

Brückentage

Eigentlich hatte ich mir ja mal vorgenommen, öfter an Brückentagen zu arbeiten, weil es dann so schön leer in der U-Bahn und so schön ruhig im Büro ist. Allerdings ist es einfach zu verlockend, durch den Einsatz nur eines Urlaubstages 4 Tage am Stück frei zu haben. So ist es nämlich nächste Woche durch den Reformationstag am Dienstag, der uns in diesem Jahr auch mal als Feiertag gegönnt wird.

  • Ich habe das OK für Urlaub am Brückentag bekommen. 😎 Besonders toll wäre nun noch, wenn das Wetter ein Einsehen hat und es trocken ist, damit ich die Balkonpflanzen winterfest verpacken kann. Die Vorhersage spricht allerdings dagegen. Seufz.
  • Die neue Lichterkette, die mich mit so einem schönen warmen Licht begrüßte.
  • Ein wenig faule Zeit auf dem Sofa.

Rote Sonne

Naja, das mit dem Sommer für eine Woche war wohl übertrieben. Heute war es eher trüb, aber wenigstens nicht kalt. Dafür bekamen wir eine rote Sonne zu sehen, die eher wie ein Vollmond aussah. Ich war mal wieder ohne Kamera unterwegs. 🙁 Beschrieben und als Filmchen zu sehen ist der ungewöhnliche Anblick hier beim NDR mit so einem schönen Foto:

Und dann gab es heute auch noch folgende guten Dinge:

  • Entschieden, dass ich es diese Woche nicht schon wieder ertrage, auf dem Zahnarztstuhl zu sitzen, und meinen morgigen Termin verschoben. Was für ein erleichterndes Gefühl!
  • Danach ging das Arbeiten plötzlich viel leichter von der Hand und ich habe mich bei vielen Themen eingebracht. Vielleicht deshalb hat sich innerhalb nur eines Tages die Situation mit meinen beiden Projektleiterinnen extrem verbessert – das war nämlich echt zäh seit ich aus meiner Auszeit zurück bin.
  • Überraschungsfund in meinem kleinen Büroschrank. Eigentlich suchte ich was anderes, fand dabei aber einen alten Radiowecker von mir. So ein Glück! Denn bei meinem Zuhause hatte ich gestern mit einem gezielten und sehr genervten Schlag den Schließmechanismus der Klappe für den CD-Player zerstört. Ich musste einen Buddha drauf setzen, damit sie geschlossen blieb. 😳 Der „neue“ Wecker hat zwar kein CD-Laufwerk, aber das habe ich eh nie benutzt. Dafür hat er hübsch blau ummantelte Lautsprecher, was super in mein Schlafzimmer passt.

  • Bonus: Direkt nach Feierabend in milder Luft auf den Balkon gegangen und Töpfe und Kästen für den Winter umgestellt und umgehängt. Die hoffentlich weniger empfindlichen Pflanzen und die Krokus-Töpfe kamen ans Balkongeländer und auf den Balkonschrank. Die empfindlicheren Pflanzen wurden in die Reihen am Fenster eingeschoben. Nun sieht es so aus da draußen:

Der Nachtrag vom Wochenende

Hach, war das ein schönes Wochenende! 🙂 Herr Grillenscheucher hatte Geburtstag und zu diesem Anlass besonders feines Wetter bestellt. Wir hatten viel Spaß und lauter gute Erlebnisse.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Auf dem Weg ins Wochenende Musik von der Lighthouse Family auf den Ohren – so schön beschwingt.

  • Einkauf auf dem Wochenmarkt im Sonnenschein. 😎
  • Tanzen war fein und hinterher gab es leckeren Erbseneintopf.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Der Himmel hielt sich grau in grau und Herr Grillenscheucher und ich haben es genutzt, um zu IKEA zu fahren und seinen Geburtstagsgutschein für neue Bad-Möbel einzulösen. Wunderbarer Weise haben wir alles passend gefunden, was auf der Wunschliste stand: einen Spiegelschrank, einen Unterschrank für das Waschbecken und Schuhschränke als Aufbewahrungsmöbel für Handtücher und Klopapier. Das wird schick werden! Und Herr Grillenscheucher hat sich so gefreut.
  • Fein war auch die aktuelle Aktion „kaufe 3 Kerzen und kriege die 4. geschenkt“. Außerdem fand ich endlich den passenden Schemel für meinen Mini-Flur, auf dem ich demnächst bequem Stiefel anziehen kann. Der Winter ist gerettet. 😉

  • Preiselbeergetränk!
  • Bonus: Reden und kochen in Herrn Grillenscheuchers Küche.

Die guten Dinge von heute:

  • Sonnenschein und 20° C! 😎
  • Herr Grillenscheucher und ich sind zu mir gefahren und haben den Balkon auf den Herbst vorbereitet. Er schleppte die Balkonmöbel in den Keller und die große Kiste nach oben. Ich habe die letzten Einjährigen entsorgt, ihre Pflanzgefäße geschrubbt und die Pfingstrose zurück geschnitten. So schön, das im warmen Sonnenschein erledigen zu dürfen.
  • Die zimperlichen Pflanzen – Rosmarin und Lorbeer – haben wir schon mal ins Winterquartier bei Herrn Grillenscheucher gebracht. Heute waren sie nämlich einigermaßen trocken. Und ein bisschen Ernte gab es auch noch:

Zweiter Herbststurm

Heute fegte der zweite Herbststurm des Jahres namens Xavier über Hamburg hinweg. Eine gute Stunde lang mochte ich überhaupt nicht raus gucken, weil sich die Bäume beängstigend vor dem Bürofenster bogen. Die Bevölkerung wurde gebeten, sich nicht nach draußen zu begeben. Puh, das war schon heftig!

  • Meine süße Olga, mit der ich unterwegs war, hat alles gut weg gesteckt.
  • Auf meinem Balkon ist alles stehen und hängen geblieben.
  • Der Lieblings-Nachbar hatte die große Heine-Lieferung für mich angenommen und ich bekam noch ein paar Schmuseeinheiten mit seinem Hund W., der schon längst kein Welpe mehr ist. 🙂 Die spätere Anprobe war nicht so ergiebig. Ich gebe ja gern zu, dass ich nicht besonders lang geraten bin, aber auch nicht besonders kurz, also diesbezüglich eher normal. Deshalb frage ich mich ernsthaft, wie eine normal lange Frau Röcke von Heine trägt, ohne bei jedem Schritt über den Saum zu stolpern. Nun gut, hat eine Menge Geld gespart. 😉 Und immerhin haben sie alles auf einmal geliefert, so dass ich die einzelnen Teile auch gut vergleichen konnte.