Kurz und gut

  • Mini-Unterbrechung meiner Auszeit: Ich musste in meiner Firma die neue Karte für die Öffis abholen, habe es aber geschafft, niemandem zu begegnen, mit dem ich hätte reden müssen. Uffz!
  • Nochmal maas-natur. Am Tag, nachdem ich dort im Laden den ersten Teil meiner Bestellung anprobiert und abgeholt hatte, bekam ich den Anruf, dass nun ein weiteres Teil angekommen ist. Das ist also echt lästig, wenn man sich die Sachen in den Laden bestellt und nicht alle gleichzeitig ankommen. Schließlich ist der Laden nicht gerade bei mir um die Ecke. Heute war ich wegen des weiteren Teils, einer Strickjacke, dort. Und während ich anprobierte, wurde auch der letzte Teil meiner Bestellung ausgepackt. Glück gehabt, auch wenn beides nicht meins wurde. Aber die Verkäuferinnen dort sind einfach super und mit deren Hilfe fand ich doch noch eine Strickjacke, in die ich ganz verliebt bin.
  • Urlaubsfeeling beim Postkarten-Schreiben. 😎

Der Nachtrag vom Wochenende

Das ist nicht so gelaufen wie geplant. 🙁 Zuerst gab es am Freitag Dauerregen und einen Temperatursturz um 10° C, wodurch ich mir eine Erkältung eingefangen hab. Am Samstag keine Wetteränderung, so dass es zu dunkel war, um eventuelle Flecken an meinen Wänden sehen zu können. Am Sonntag brach meine Erkältung aus und heute haben wir hier ein kleines Krankenlager, denn Herr Grillenscheucher hat sich eine Schulter sehr schmerzhaft verzerrt. Also sind wir längst nicht so weit mit der Renovierung wie wir eigentlich geplant hatten. Das waren die schlechten Nachrichten; kommen wir nun zu den guten Dingen.

Die guten Dinge von Freitag:

  • 3 uralte Teppiche beim Recycling-Hof entsorgt. Endlich sind die staubigen Dinger weg und bald gibt es frischen Ersatz.
  • Trotz Dauerregens zum Einkaufen auf den Wochenmarkt gegangen. Ein Glück, denn so sahen wir unsere Lieblings-Gemüseverkäuferin, mit der wir immer so viel rum gealbert haben, nochmal. Sie hat nun eine Vollzeitstelle gefunden. Schade für uns, aber sehr schön für sie.
  • Endlich hat die Tanzschule wieder geöffnet und Herr Grillenscheucher und ich hatten Spaß beim Tanzen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ein fauler Tag, weil es bei der Dunkelheit ja keinen Sinn machte, in meine Wohnung zu fahren.
  • Einen Berg Gemüse vom Markt geschnippelt: Tomaten, Auberginen und Zucchini aus dem Anbau des Gemüsehändlers. Sehr, sehr lecker.
  • Trotz nur weniger Wolkenlücken zwei Sternschnuppen gesehen.

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Am Nachmittag wurde es endlich wieder heller und wir sind in meine Wohnung gefahren. Trotz Erkältung haben wir einiges geschafft. Flecken an den Wänden beseitigt. Fußleisten geschrubbt und wieder angebracht. Usw. Das war tapfer und gibt mindestens 3 Fleiß-Sternchen. 😉
  • Das Chaos in meiner Wohnung ist immer noch groß, aber dafür blüht auf dem Balkon die erste Sonnenblume.

  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher einen Geburtstagsbrief an unsere Patentochter geschrieben und per Mail nach Indien geschickt. Er wurde ihr heute, an ihrem Geburtstag übergeben.

Die guten Dinge von heute:

  • Ich habe sehr lange geschlafen. Das hat die Erkältung ein wenig vertrieben und mir geht es im Verhältnis zu gestern sehr viel besser.
  • Die Sonne ist wieder da und es ist angenehm warm. 😎
  • Ein Glück habe ich gerade meine Auszeit, so dass es nicht wirklich schlimm ist, dass wir heute krankheitsbedingt in meiner Wohnung nicht weiter arbeiten konnten. Das entspannt die Situation doch erheblich. Trotzdem hoffe ich, dass wir morgen weiter machen können.

Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Mal inklusive Montag. Das Wochenende war wie erwartet arbeitsreich. In meiner Wohnung herrschen wie erwartet Chaos und Farbflecke. Aber es geht voran mit der Renovierung.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Adiós Büro für zwei Monate und die Sonne schien. 😎
  • Wahre Berge von Essen für die nächsten Tage eingekauft. Puh, ich war froh als das erledigt war!
  • Hack mit Gewürzen, Eiern und Brot durch matschen und daraus Frikadellen formen. Erinnert immer so schön an Sandkastenspiele. 😉

Die guten Dinge von Samstag:

  • Unser Patenkind ist da! Genau genommen haben wir die Unterlagen über unsere Patentochter vom Verein Kinderhilfe Chittapur bekommen, die wir ab jetzt monatlich unterstützen. Sie ist schon fast 9 Jahre alt und hat einen komplizierten indischen Namen. Wir nennen sie Bhagy – das können wir uns wenigstens merken. 🙂
  • Ein kurzer Besuch in der Männerboutique und auch die restlichen Notwendigkeiten für die Renovierung bekommen. Vor allem einen günstigen Akkuschrauber, denn die Akkus der vorhandenen haben den Geist aufgegeben.
  • So konnte es losgehen: Herr Grillenscheucher und ich haben angefangen, meine Wohnung auseinander zu nehmen. Sooo viele Schrauben, die zu lösen waren. Ein Hoch auf den neuen Akkuschrauber!

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Mein Bruder kam zum Helfen. Zu dritt haben wir den Flur und das Wohnzimmer gestrichen. Wow, ist es da jetzt wieder hell! 😮
  • Zur Stärkung gab es zwischendurch Frikadellen und Kartoffelsalat – lecker.
  • Ein Glück, dass ich während der Renovierung bei Herrn Grillenscheucher unterkriechen und dem Chaos in meiner Wohnung entfliehen kann.

Die guten Dinge von heute:

  • Von viel Lärm geweckt worden, aber dafür hat Herr Grillenscheucher jetzt eine Gegensprechanlage in seiner Wohnung, wo es vorher nur eine Klingel gab.
  • Zusammen angefangen, mein Wohnzimmer aufzuräumen, damit wir Platz für den ganzen Kram aus dem Schlafzimmer haben, das ja auch noch gestrichen werden will. Es ist so ein erleichterndes Gefühl, wenn die Dinge wieder an ihren Platz kommen. (Allerdings muss hier und da nochmal drüber gestrichen werden. 🙁 )
  • Ein bisschen Zeit und Muße für meinen Blog zu haben.

Noch einmal schlafen…

… dann beginnt meine diesjährige Auszeit vom Job. 🙂 Die wird zwar auch arbeitsreich, aber anders als am Schreibtisch. Mal sehen, ob ich nach farb-beklecksten Tagen noch zu sinnvollen Blog-Beiträgen in der Lage bin. Bitte nicht wundern, wenn die schöne Regelmäßigkeit hier für eine Weile zu einer schönen Unregelmäßigkeit wird.

Von gestern möchte ich noch ein super gutes Ding nachtragen:

  • Eine Mail von meiner Mama mit der tollen Nachricht, dass ihr Mann keine weiteren Behandlungen nach der Operation benötigt. Ein ganz großes Glück!

Die guten Dinge von heute:

  • Im Büro habe ich schon fast alle Vorbereitungen für meine längere Abwesenheit erledigt. Ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das ich gerade so gern mag:

  • Vorfreude auf meine Auszeit, auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, dass ich im Zuge der Renovierung öfter am Stöhnen sein werde.

Erster Arbeitstag

Heute war nun tatsächlich mein erster Arbeitstag in diesem Jahr. Zu lang, zu anstrengend, zu viele genervte Menschen. Ich bin so verspannt wie seit Wochen nicht mehr und das, obwohl der Physiotherapeut mich hinterher durchgeknetet hat. Mal sehen, wie tapfer ich bleiben kann. Immerhin gab es sehr schöne Dinge:

  • Alle Kollegen haben sich total gefreut, dass ich wieder da bin. Ganz besonders schön war, dass H. und ich uns an seinem letzten Tag vor seiner Auszeit nochmal sahen. Zumal er stilecht seinem Reiseziel Portugal entsprechend Pasteis de Nata spendierte. 😉
  • Geschenke von D. sehr, sehr nachträglich zum Geburtstag und als Willkommen – wow! Sogar eine Flasche Champagner war dabei und eine ganz liebevolle Karte und alles in so tollen Taschen verpackt.

  • Nach Hause kommen, aufs Sofa setzen und dem Vogelgezwitscher zuhören. Puh! Uffz!
  • Bonus: Meine Auszeit für dieses Jahr ist genehmigt. Juchuh!