Noch einmal schlafen…

… dann beginnt meine diesjährige Auszeit vom Job. 🙂 Die wird zwar auch arbeitsreich, aber anders als am Schreibtisch. Mal sehen, ob ich nach farb-beklecksten Tagen noch zu sinnvollen Blog-Beiträgen in der Lage bin. Bitte nicht wundern, wenn die schöne Regelmäßigkeit hier für eine Weile zu einer schönen Unregelmäßigkeit wird.

Von gestern möchte ich noch ein super gutes Ding nachtragen:

  • Eine Mail von meiner Mama mit der tollen Nachricht, dass ihr Mann keine weiteren Behandlungen nach der Operation benötigt. Ein ganz großes Glück!

Die guten Dinge von heute:

  • Im Büro habe ich schon fast alle Vorbereitungen für meine längere Abwesenheit erledigt. Ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das ich gerade so gern mag:

  • Vorfreude auf meine Auszeit, auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, dass ich im Zuge der Renovierung öfter am Stöhnen sein werde.

Erster Arbeitstag

Heute war nun tatsächlich mein erster Arbeitstag in diesem Jahr. Zu lang, zu anstrengend, zu viele genervte Menschen. Ich bin so verspannt wie seit Wochen nicht mehr und das, obwohl der Physiotherapeut mich hinterher durchgeknetet hat. Mal sehen, wie tapfer ich bleiben kann. Immerhin gab es sehr schöne Dinge:

  • Alle Kollegen haben sich total gefreut, dass ich wieder da bin. Ganz besonders schön war, dass H. und ich uns an seinem letzten Tag vor seiner Auszeit nochmal sahen. Zumal er stilecht seinem Reiseziel Portugal entsprechend Pasteis de Nata spendierte. 😉
  • Geschenke von D. sehr, sehr nachträglich zum Geburtstag und als Willkommen – wow! Sogar eine Flasche Champagner war dabei und eine ganz liebevolle Karte und alles in so tollen Taschen verpackt.

  • Nach Hause kommen, aufs Sofa setzen und dem Vogelgezwitscher zuhören. Puh! Uffz!
  • Bonus: Meine Auszeit für dieses Jahr ist genehmigt. Juchuh!

Der ganz normale Alltagswahnsinn…

hat mich zurück. Die U-Bahnen hatten morgens und abends Verspätung. Vor dem Gebäude, in dem mein Büro ist, steht neuerdings eine Skulptur, die mich in meinem morgendlichen Tran total aus dem Konzept gebracht hat. Habe ich die früher nie wahrgenommen oder bin ich hier falsch??? Egal, einfach weiter trotten! (Sie steht da tatsächlich erst seit Freitag. Beruhigend, das zu wissen.) In meinem Büro war die Luft kalt und abgestanden. Mein Mail-Postfach ist so voll, dass es schon wieder mit mir meckert, und mein Kalender ist voller Termine. Und trotzdem war es irgendwie ein schöner Tag. 🙂

  • Für eine Nacht nach einem so langen Urlaub habe ich gut geschlafen und nette Dinge geträumt.
  • Meine Kollegen haben sich so süß gefreut, dass ich wieder da bin. N. hatte mir ein kleines, gerahmtes Blumenfoto auf den Schreibtisch gestellt. Die Gerbera, die bei ihr in Pflege war, hatte nämlich tatsächlich nochmal geblüht und das war der Beweis dafür. (Ich hätte nie gedacht, dass eine Gerbera länger als zwei Wochen im Topf durch hält – mit oder ohne gute Pflege. Sie ist aber immer noch üppig grün und schon mehrere Monate bei uns.)
  • Es gab eine sehr lustige Gruppensitzung mit vielen Urlaubsrückkehrern.
  • Bonus: Ein Spaziergang um den Block in der kühlen, klaren Herbstluft und abendlichen Sonnenstrahlen.

Aua!

Das hab ich nun davon, dass ich am Montag schwere Blumenkübel auf dem Balkon versetzt habe: Rückenschmerzen. 🙁 Außerdem hat mich gestern irgendein blödes Insekt in den Hintern gebissen. Die letzte Nacht war insgesamt also eher unangenehm. Ein Glück war heute kein Ausflugswetter. Ich hätte mich gar nicht richtig bewegen können.

  • Den Tag langsam und vorsichtig zu Hause verbracht. Ein bisschen besser geht’s dem Rücken inzwischen.
  • Immerhin angefangen, den Inhalt meiner alten Ordner in die schicken neuen umzufüllen und dabei radikal auszumisten. Vier neue Ordner sind schon fertig. Fleiß-Sternchen. 😉

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  • Gerade eben kam ein You-Tube-Link von N. per Mail. So schön und mitten in Hamburg. 🙂

 

Ausflugswetter

Hach, ich werde gerade verwöhnt! Das Wetter ist perfekt für Ausflüge: trocken, meist sonnig, warm, aber nicht zu heiß. Und Herr Grillenscheucher hat Zeit für mich. 😎

  • Die BKK Landesverband Bayern versenden Lebensfreude-Botschaften per Mail. Dank des Tipps von S. habe ich mich dafür angemeldet und erhielt heute meine zweite Botschaft, die perfekt zu diesem Tag passte:

  • Herr Grillenscheucher und ich fuhren mit der S-Bahn quer durch Hamburg nach Blankenese und von dort mit einem kleinen Bus, einer sogenannten Bergziege, runter an die Elbe. Der Bus war fast komplett von einer Rentnergruppe besetzt, die sich irrsinnig laut unterhielten. Je stiller ich wurde, umso lauter kam mir ihr Gespräch vor. 😉 Die Stille nach dem Aussteigen war nahezu greifbar. Wir besuchten den römischen Garten, der zum Glück menschenleer war, und danach das Falkensteiner Ufer. Am Elbstrand sind wir ein ganzes Stück lang gelaufen und hatten viel Spaß mit diversen Hunden. Am schönsten war es barfuß im Sand und im Elbwasser. Besonders wenn ein großer Pott vorbei kam und Wellen machte. Ich liebe das Geräusch der Wellen! Donany hatte es lieber trocken in der Sonne auf dem Sand.

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  • Zum Abschluss gab es noch einen Absacker im LüttLiv. Das war ein wunderschöner Urlaubstag! 🙂