Straßenmampf

Der Straßenmampf auf dem Spielbudenplatz hatte uns ja schon letztes Jahr begeistert und in diesem Jahr gehörte er zum dritten Auszeit-Ausflug am 25. August. Es war ein sehr heißer Tag – über 30° C -, aber im luftigen Kleidchen und ohne Eile war es auszuhalten.

Herr Grillenscheucher, Donany und ich fuhren am frühen Nachmittag mit der U-Bahn zu den Landungsbrücken und von dort eine Station mit der Fähre zum Fischmarkt.

01_Donany 02_Blohm_und_Voss 03_Fischmarkthalle

Dort sind wir ein Stück an der Elbe lang gelaufen, haben die Elphi bewundert und sehr über das begeisterte Plakat von Blohm + Voss zu ihrer Eröffnung gelacht.

04_Elphi     05_DaDaDaDaaa

Ein paar Treppen hoch vorbei am Golden Pudel Club, der dieses Jahr leider abgebrannt ist, und schon standen wir in einem ganz idyllischen Teil von St. Pauli.

08_St_Pauli 06_Glaube_Liebe 07_Platz

Von dort ist es nur ein Katzensprung zur Reeperbahn und dem Spielbudenplatz. Wir hatten noch Zeit und sind durch diverse Nebenstraßen gestromert. Bilder von unterwegs:

09_Badewanne 10_rosa_Haus 11_St_Paula

13_betreutes_Trinken 15_Sorgenbrecher 14_Hilde

Ich fand den Tanzschuh-Laden wieder, in dem ich als Teenie meine allerersten Tanzschuhe bekam – von meiner Mama. Erstaunlich, dass es den Laden immer noch gibt! Dass er gleich neben der Heilsarmee ist, hatte ich gar nicht in meiner Erinnerung.

16_Heilsarmee 17_Tanzschuhe 18_Heilsarmee

Zurück auf der Reeperbahn kam wir an der aus Funk und Fernsehen 😉 bekannten Davidwache vorbei und glotzten eine Weile auf die neue Medienfassade vom Klubhaus St. Pauli, auf der sich die LED-Anzeigen alle naslang ändern. Wer braucht eigentlich sowas?

19_Davidwache 22_Fassade 23_Fassade

Kurz vor der Öffnung des Straßenmampfs waren wir wieder auf dem Spielbudenplatz. Alle waren noch dabei, ihre Stände aufzubauen.

21_Unicorn_Sweets 25_Mother_Phils 26_Frau_Waffel

28_So_Qalicious 30_Street_Kitchen 29_Bier

32_Falafel 33_Currywerk 31_London_Bus

(Der Hund neben dem Currywerk ist echt.) Ich verliebte mich in einen Buddha und bestellte am zugehörigen Stand einen Burger, der hauptsächlich aus Hack und Käse bestand, eher langweilig, aber ungemein sättigend war. Herr Grillenscheucher hatte mehr Glück mit seinem Burger mit Ziegenkäse und Senf-Feigen-Soße von einem anderen Stand.

34_Buddha 36_Burger 35_Burger

Donany beobachtete das ganze eher ein bisschen skeptisch.

37_DonanyNach all der Sonne auf dem Kopp und dem mächtigen Essen war mir nach eiskaltem Bier. So sind wir ins Portugiesenviertel marschiert, um uns mit einem Sagres abzukühlen. Dort guckte auch Donany wieder zufrieden aus der Wäsche. 😉

38_Donany 39_Fischerfigur 40_Donany

Falkensteiner Ufer und Römischer Garten

Schon am nächsten Tag waren Herr Grillenscheucher und ich wieder für einen Ausflug verabredet. Am Mittwoch, dem 17. August, machten wir uns auf zum Falkensteiner Ufer.  Das Wetter war perfekt für einen Strandtag: blauer Himmel und warmer Sonnenschein. Wir sind die kleine Ewigkeit bis nach Blankenese mit der S-Bahn gefahren und dort mit einer sogenannten Bergziege runter zur Elbe. Eine Horde Rentner bevölkerte den kleinen Bus und war entsetzlich laut. Hinterher wussten wir alles über diverse Läden und Kneipen, die es unterwegs in dem einen oder anderen Haus früher mal gab. Welch himmlische Ruhe umgab uns nach dem Aussteigen!

Zuerst sind wir zum Römischen Garten hoch gestiegen. Unterwegs fuhr schon mal ein Containerschiff an uns vorbei und wir sichteten einen Leuchtturm.

01_Containerschiff     02_Leuchtturm

Zum Römischen Garten geht es eine steile Treppe rauf, auf der an dem Tag lauter Papierherzen lagen. Na, das war ja was für die Romantik-Seele in mir. 😉

05_Treppe     04_Papierherzen

Der Römische Garten ist ein kleiner öffentlicher Park, den wir an dem Tag ganz allein für uns hatten. Es gibt grandiose Blicke auf die Elbe, ein kleines Freilufttheater, eine über allem thronende Bank und eine Art Teich.

06_Römischer_Garten 07_Treppe 10_Freilufttheater

11_Treppe_von_unten 13_Hecken 15_Bank

Donany hat es auf der Bank mit Blick auf den Teich und die Elbe auch gut gefallen.

22_Donany 17_Teich 19_Teich

Elbblicke:

23_Hecke_Elbblick 24_Elbblick 25_Elbblick

Wir sind die steile Treppe wieder runter und unten ein Stück Richtung Nordsee gegangen. Wir kamen an einer ehemaligen Wasseraufbereitungsanlage mit ihren Auffangbecken vorbei.

29_Wasserwerk 27_Hausfassade 30_Auffangbecken

Und dann waren wir endlich am Strand, am Falkensteiner Ufer! Barfuß durch den Strandsand und das Elbwasser. Das Geräusch von Wellen in den Ohren. Die Sonne. Ab und zu ein vorbei ziehendes Containerschiff. Urlaubsfeeling pur! Man glaubt kaum, dass man fast mitten in einer Großstadt ist.

31_Elbstrand 33_Elbstrand 34_Wellen

37_Containerschiff_mit_Strand     36_Containerschiff

Auch Donany gefiel es am Strand und er genoss ganz offensichtlich die Sonne:

44_Donany     46_Donany

Eine ganze Weile sind wir da lang gelaufen und hatten eine Menge Spaß mit übermütigen Hunden. Ein Campingplatz zieht sich über eine weite Strecke oben am Strand. Über den sind wir zurück auf asphaltierte Wege gekommen. Füße und Schuhe entsandet und ein sehr faszinierendes Wohnmobil gesehen, das gerade ankam.

40_Campingbus     42_Campingbus

Langsam ging es wieder zurück durch viel Grün, vorbei an einem weiteren Containerschiff und so manchen Villen.

47_Baum 48_Schilf 49_Container_Strand_Baum

52_Containerschiff     51_Villa

Herr Grillenscheucher wollte gern noch zum Falkenstein hoch, was im Prinzip so eine Art bewaldeter Hügel ist. Also sind wir steil durch den Wald nach oben gestiefelt.

53_Wald     55_Baumkronen

Zum Glück gab es oben eine Bushaltestelle, von der aus wir zurück zum S-Bahnhof fahren konnten. Dort erwischten wir eine S 11, die nur im Berufsverkehr und die ganze Strecke überirdisch fährt. So kamen wir in den Genuss, direkt an der Alsterfontäne vorbei zu fahren. Wunderschön!

Abschließend gab es noch ein Getränk im LüttLiv. Was für ein wunderschöner Urlaubs-Ausflugs-Tag! 😎

Die Sternschanze oder „Folge der Münze“

Den ersten Ausflug in meiner Auszeit in diesem Jahr haben Herr Grillenscheucher und ich am 16. August gemacht. Es war warm und sonnig – beste Voraussetzungen. Als erstes haben wir den Büromarkt Hansen in der Sternschanze besucht.  Da wollte ich schon immer mal rein und ganz besonders seit S. bei ihrem Hamburg-Besuch dort war und nur geschwärmt hat. Von außen sieht er irgendwie schedderig aus:

02_Büromarkt_Hansen

Aber innen ist er ein Paradies für Papier- und Farbenliebhaber. Ziemlich chaotisch und vollgestopft – die Fotos auf der Webseite treffen es ziemlich gut – und eine irre Auswahl. Ich fand endlich schöne, bunte Ordner zu einem guten Preis, die Herr Grillenscheucher dankenswerterweise für den Rest des Ausflugs mit sich rum trug.

Danach kam das Spiel „Folge der Münze“. Das hatte ich aus meiner letzten Challenge. Man nehme eine Münze, bestimme eine Seite mit rechts, die andere mit links und werfe sie bei jeder Weggabelung. Sie entscheidet, ob man nach rechts oder links weiter geht. Dafür hatte ich extra einen Barbados-Dollar raus gekramt, der ja schon mal per se an Urlaub erinnert:

01_Barbados_Dollar

Vor dem Büromarkt Hansen fingen wir also an. Der Dollar sagte rechts und wir folgten ihm. Nun gibt es in der Sternschanze relativ viele Weggabelungen und so liefen wir irgendwie im Zickzack und gleichzeitig im Kreis da durch. Raus aus dem Viertel kamen wir jedenfalls nicht. Dafür haben wir wahrscheinlich zu oft den Dollar befragt. Aber wir sahen eine Menge kleine nette Dinge und kamen auch mal durch den Teil mit den Fleisch-Großhandelshallen. Bilder von unterwegs:

03_Who_killed_Bambi 04_Blumenladen 05_Lakritz_usw

06_Dachterrasse 07_Weinladen 08_Gartenarbeit

10_Life 11_3001 12_Schanzenhöfe

15_Fernsehturm 14_Stier 16_Mövenpickhotel

17_Donany 19_Kühe 20_Rumbaumsche_Schule

21_mehr_wedeln 23_Hund 22_Nahkauf

24_Ladeneingang 26_China_Imbiss 25_Spatzen

27_Gasse 29_Gasse 31_Wandmalerei

32_Hauseingang 34_Dom 36_Wurstfüller

Nach zwei Stunden von rechts nach links und wieder zurück hatten wir genug vom Barbados-Dollar. Wir haben noch kurz einen Blick in den Medienbunker geworfen, der gerade auf der anderen Straßenseite war. Es gab den Plan, diesen Bunker um fünf Stockwerke aufzustocken. Immerhin wurde dieser Plan auf drei Stockwerke reduziert. Mal sehen, ob da der Geldgeber noch mitmacht.

Zum Abschluss gab es Tosta Mista und Sagres im Café Sul. Entspannt haben wir dem Verkehrstreiben zugesehen und Donany hat der Ausflug auch gefallen.

38_Sagres     37_Donany

In den Dünen

Hach, Hamburg ist einfach eine grandiose Stadt! Hier gibt es sogar Wanderdünen und zwar in der Boberger Niederung. Heute Nachmittag gab es gemeinsam mit Donany, Herrn Grillenscheucher und seinen Eltern einen Ausflug dorthin.

  • Das Wetter war perfekt für diesen Ausflug: viel Sonne, ab und zu Wolken und nicht zu heiß. 😎
  • Wir hatten das Naturschutzgebiet fast allein für uns und es ist einfach toll und sehr erholsam dort. Fast 3 Stunden waren wir dort, haben erzählt, gelacht und gestaunt. Ein richtiger Urlaubsnachmittag mit Sand in den Schuhen.

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  • Zu Hause ein wenig erschöpft von der vielen frischen Luft und dem Laufen durch den tiefen Dünensand aufs Sofa zu plumpsen.

Kurz und gut

  • Immer noch wunderbarstes Sommer-Sonnen-Wetter und Herr Grillenscheucher und ich brachen nachmittags zu einem weiteren Ausflug auf. Zuerst haben wir nochmal den wunderbaren Büromarkt Hansen aufgesucht und lange gestöbert. Hach, dieser Laden ist einfach fantastisch für das Papier- und Schreibwarenherz! Weitere Ordner, Tintenpatronen und ein blaues Tagebuch durften mit.
  • Hinterher haben wir uns mit meinem Bruder getroffen. Es gab Pizzastücke auf die Hand und Sagres. Schön war’s! Vor allem, dass wir endlich ein wenn auch kurzes Treffen geschafft haben.
  • Herr Grillenscheucher und ich sind rechtzeitig Richtung Planten un Blomen aufgebrochen, denn wir wollten endlich mal wieder ein Wasserlichtkonzert sehen. Eine halbe Stunde vor Beginn waren wir dort und rund um den Parksee war es quasi voll. Menschen auf den Parkbänken und auf den Rasenflächen. 😮 Wir setzten uns etwas abseits auf eine Bank, warteten eine Weile und gingen nochmal los, um wenigstens einen Stehplatz mit guter Sicht zu ergattern. Das Glück war uns hold und wir fanden tatsächlich noch zwei freie Plätze auf einer Parkbank mit nahezu perfekter Sicht. Toll war’s! Wenn auch ziemlich feucht, denn der Wind blies immer wieder das Wasser der hohen Fontänen in unsere Richtung. Ein Königreich für einen Regenschirm, aber wer schleppt sowas schon bei solchem Wetter durch die Gegend?

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