Nebelgrau

Der ganze Tag war nebelgrau. Kein Sonnenstrahl ließ sich blicken. Auch wenn es trocken blieb, ist das einfach kein Wetter, das Lust auf einen Ausflug macht. 🙁 Dafür hat die Umstellung auf VoIP ganz offensichtlich geklappt und zwar sogar im angegebenen Zeitraum. Ich bin erstaunt, dass sich ein Telefonanbieter an die genannte Zeit hält! Das ist mal was Neues und irgendwie positiv zu vermerken, obwohl ich lieber auf die ganze Sache verzichtet hätte. Aber danach wird man ja nicht gefragt.

  • Wegen des blöden Wetters haben Herr Grillenscheucher und ich heute so eine Art Ausflug in einen Laden für Camping-Zubehör gemacht. Das war ziemlich lustig, vor allem wenn man Campen nicht zu seinem Hobby zählt.
  • Herr Grillenscheucher hat den neuen Router installiert und jetzt funzt immerhin das WLAN wieder. Juchuh! Mein Festnetz-Telefon jedoch ist nicht begeistert. Es klingelt, es ruft auch irgendwo an, aber es lässt mich nur Rauschen über die Leitung hören. Was ja vielleicht in manchen Fällen gar nicht so schlecht ist. 😉 Nee, da muss noch was passieren.
  • Nachdem alle Geräte unter viel Gefluche auf das neue WLAN umgestellt waren, haben Herr Grillenscheucher und ich noch ’nen Wein zusammen getrunken und die Nerven beruhigt.

Botanischer Garten

Wettervorhersage für heute: trocken, wolkig, 17° C. Da kann man doch endlich mal wieder einen Ausflug machen. Herr Grillenscheucher und ich trafen uns also und fuhren mit der S-Bahn nach Klein Flottbek, um den botanischen Garten, der heute Loki-Schmidt-Garten heißt, zu besuchen.

  • Wir waren beide das erste Mal dort und ganz hingerissen von der Artenvielfalt und der unglaublich liebevollen Gestaltung. Es gibt praktisch alles zu sehen, was sich in der Natur findet: einen Bauern- und ein Nutzgarten, einen chinesischen und einen japanischen Garten, eine Alpenlandschaft usw. Sogar eine Wüste und einen See gibt es. Überall sind lauschige Sitzgelegenheiten mit wunderschönen Ausblicken aufgestellt. Und sie trauen ihren Besuchern echt was zu: schmale, halb überwachsene Wege, minimalistische Stege und ich konnte meine ersten alpinen Erfahrungen sammeln. 😉

 

  • Eine Menge Tiere gab es natürlich auch. Große Fische, Eichhörnchen, sehr zutrauliche Enten, Schmetterlinge, Blesshühner.

  • Im chinesischen Pavillon haben Herr Grillenscheucher und ich die selbst gemachten Burger verspeist, die er mitgebracht hatte. Dort gab es nämlich einen Tisch. Vorher hatten wir uns noch den japanischen und den chinesischen Garten angesehen.

  • Bonus: Auf dem Rückweg haben wir die S11 erwischt, die im Gegensatz zur S1 überirdisch fährt und mit der man einen wunderschönen Blick auf die Außen- und die Binnenalster zugleich hat. Jedenfalls wenn nicht gerade neben einem ein Intercity die Sicht versperrt. Wir hatten deshalb nur den Blick auf die Außenalster, was aber schon wunderbar genug ist.

Mit dem Bötchen nach Cranz

Die Wettervorhersage war gut und Herr Grillenscheucher und ich waren für einen Ausflug verabredet. Seine Eltern schlossen sich uns an und so verbrachten wir gemeinsam den Tag mehr oder weniger in öffentlichen Verkehrsmitteln. 😉 Ich wollte nämlich so gern Bötchen fahren, weil ich mich dann immer gleich wie im Urlaub fühle. Mein Wunsch wurde mir erfüllt.

  • Wir sind ganz, ganz viel Bötchen gefahren. So wunderbar, der brummende Motor unter uns, der Fahrtwind in den Haaren und das Wasser vor, neben und hinter uns. 😎 Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns an den Landungsbrücken getroffen und sind mit der Fähre nach Finkenwerder gefahren. Dort sind wir in die Fähre nach Teufelsbrück umgestiegen. Dann ging es eine Weile an Land mit Bussen durch viel Grün weiter bis wir mit der Bergziege am Hafen in Blankenese ankamen. Die nächste Fähre fuhr uns vor der Nase davon und wir vertrieben uns die einstündige Wartezeit mit Fischbrötchen. Das dritte Bötchen an diesem Tag schipperte uns nach Cranz. Unterwegs gab es so viel zu sehen: den Airbus im Landeanflug, das Elbufer und natürlich jede Menge große Pötte. Vom Kapitän einer Fähre haben wir gelernt, dass wir sogar einen Eisbrecher sahen – erkennbar an der seltsam geformten Schnauze (das orange Ding).

  • Um in Cranz anzukommen, ist das Bötchen ein kleines Stück die Este hoch gefahren. Wir sind frohen Mutes vom Anleger ein Stück auf dem Deich entlang gelaufen. Gewünscht haben wir uns ein Café, das es aber nur am Anleger gab. Dafür sahen wir eine Menge süße Häuser, die Este und einen Laden für orthopädische Schuhe. Nett, aber jetzt nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Wenn man jedoch ganz viel Bötchen fahren will, ist das schon ein super Ziel. 😉

  • Die Rückfahrt haben wir etwas schlichter gestaltet. Wir hatten Glück und erwischten einen Bus kurz vorm Losfahren, der uns bis Finkenwerder brachte. Von dort gab es die vierte Bötchen-Fahrt des Tages zurück zu den Landungsbrücken. 🙂 Und in unserem Lieblings-Café im Portugiesenviertel endlich den ersehnten Kaffee für die Eltern von Herrn Grillenscheucher und für uns beide Sagres. Zum Abschluss sind wir noch zum Stintfang hoch gegangen und haben all die blauen Neonröhren bewundert, die unseren Hafen derzeit für den Blue Port und die Cruise Days beleuchten. Auch die Fähren, mit denen wir gefahren sind, tragen solche mit sich.

Ja, das war ein sehr schöner Ausflugstag! 🙂

Endlich Urlaub

Nun ist die Schufterei in meiner Wohnung vorbei und ich habe wirklich Urlaub. Noch 5 Wochen! 😎 Zum Start gab es auch gleich den ersten Ausflug.

  • Herr Grillenscheucher und ich sind mit seinen Eltern in das Büsenbachtal gefahren. So hübsch voller blühender Heide und angenehm übersichtlich.
  • Zuerst haben wir uns im Café Schafstall mit diversen Gerichten aus Heidschnucken gestärkt. Empfanden wir alle nicht als geschmacklich besonders, aber nun wissen wir das. Und das Café ist wirklich sehr hübsch.

 

  • Danach sind wir durch das Tal gewandert, haben uns unterhalten und viel rum gealbert, die lila Blütenpracht, die Sonne und den hübschen Bach genossen. Ein richtig schöner Urlaubstag!

 

  • Bonus: Nach Hause kommen und einfach mal eine Weile faul auf dem Sofa abhängen. Die 3 Wochen Renovierungswahn haben mich doch ganz schön geschafft.

Straßenmampf

Der Straßenmampf auf dem Spielbudenplatz hatte uns ja schon letztes Jahr begeistert und in diesem Jahr gehörte er zum dritten Auszeit-Ausflug am 25. August. Es war ein sehr heißer Tag – über 30° C -, aber im luftigen Kleidchen und ohne Eile war es auszuhalten.

Herr Grillenscheucher, Donany und ich fuhren am frühen Nachmittag mit der U-Bahn zu den Landungsbrücken und von dort eine Station mit der Fähre zum Fischmarkt.

01_Donany 02_Blohm_und_Voss 03_Fischmarkthalle

Dort sind wir ein Stück an der Elbe lang gelaufen, haben die Elphi bewundert und sehr über das begeisterte Plakat von Blohm + Voss zu ihrer Eröffnung gelacht.

04_Elphi     05_DaDaDaDaaa

Ein paar Treppen hoch vorbei am Golden Pudel Club, der dieses Jahr leider abgebrannt ist, und schon standen wir in einem ganz idyllischen Teil von St. Pauli.

08_St_Pauli 06_Glaube_Liebe 07_Platz

Von dort ist es nur ein Katzensprung zur Reeperbahn und dem Spielbudenplatz. Wir hatten noch Zeit und sind durch diverse Nebenstraßen gestromert. Bilder von unterwegs:

09_Badewanne 10_rosa_Haus 11_St_Paula

13_betreutes_Trinken 15_Sorgenbrecher 14_Hilde

Ich fand den Tanzschuh-Laden wieder, in dem ich als Teenie meine allerersten Tanzschuhe bekam – von meiner Mama. Erstaunlich, dass es den Laden immer noch gibt! Dass er gleich neben der Heilsarmee ist, hatte ich gar nicht in meiner Erinnerung.

16_Heilsarmee 17_Tanzschuhe 18_Heilsarmee

Zurück auf der Reeperbahn kam wir an der aus Funk und Fernsehen 😉 bekannten Davidwache vorbei und glotzten eine Weile auf die neue Medienfassade vom Klubhaus St. Pauli, auf der sich die LED-Anzeigen alle naslang ändern. Wer braucht eigentlich sowas?

19_Davidwache 22_Fassade 23_Fassade

Kurz vor der Öffnung des Straßenmampfs waren wir wieder auf dem Spielbudenplatz. Alle waren noch dabei, ihre Stände aufzubauen.

21_Unicorn_Sweets 25_Mother_Phils 26_Frau_Waffel

28_So_Qalicious 30_Street_Kitchen 29_Bier

32_Falafel 33_Currywerk 31_London_Bus

(Der Hund neben dem Currywerk ist echt.) Ich verliebte mich in einen Buddha und bestellte am zugehörigen Stand einen Burger, der hauptsächlich aus Hack und Käse bestand, eher langweilig, aber ungemein sättigend war. Herr Grillenscheucher hatte mehr Glück mit seinem Burger mit Ziegenkäse und Senf-Feigen-Soße von einem anderen Stand.

34_Buddha 36_Burger 35_Burger

Donany beobachtete das ganze eher ein bisschen skeptisch.

37_DonanyNach all der Sonne auf dem Kopp und dem mächtigen Essen war mir nach eiskaltem Bier. So sind wir ins Portugiesenviertel marschiert, um uns mit einem Sagres abzukühlen. Dort guckte auch Donany wieder zufrieden aus der Wäsche. 😉

38_Donany 39_Fischerfigur 40_Donany