Dicke Flocken

Als ich heute früh aufstand, war noch alles gut. Kaum musste ich das Haus verlassen, fing es an, in dicken weißen Flocken zu schneien. Sofort bildete sich eine matschige, rutschige Pampe auf allen Wegen. 🙁 Den ganzen Tag schneite es immer wieder und taute weg. Pünktlich zum Feierabend dasselbe Elend wie am Morgen. Menno! Das hab ich nun von den „wärmeren“ Temperaturen… Jetzt geht mir der Winter so richtig auf die Nerven und ich habe darüber nachgedacht, ob es nicht schlauer wäre, meine jährliche Auszeit vom Spätsommer in den Winter zu verlegen und dann in wärmere Gefilde zu flüchten.

  • Ein sitzungsfreier Tag im Büro und ich habe einiges vom Schreibtisch gekriegt.
  • Meine Fußpflegerin hat sich total über das Sparschwein für ihr Trinkgeld gefreut, das ich ihr heute mitgebracht habe. Ihres war ihr nämlich neulich kaputt gegangen.

  • Ich bin sehr konzentriert und langsam durch den Schneematsch geschlittert und zum Glück heil zu Hause angekommen. Wenn man erlebt hat, was Knochenbrüche für unangenehme Folgen haben, dann tut man einfach alles, um einen weiteren zu verhindern. Meine inzwischen eiskalten Füße durften in vorgewärmten Hausschuhen auftauen. Erleichterung auf ganzer Linie!

Der Nachtrag vom Wochenende

Die eisige Kälte letzte Woche hat mich so geschafft, dass ich am Freitag zu Hause blieb. Das war sicher eine gute Idee, denn schon der kurze Einkauf auf dem Wochenmarkt am Nachmittag schaffte mich wieder so, dass an Tanzen nicht zu denken war. 🙁 Das ganze Wochenende habe ich daraufhin vorsichtshalber keinen Fuß vor die Tür gesetzt.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Nachdem ich das Büro informiert hatte, habe ich mich nochmal ins Bett gekuschelt und ausgeschlafen.
  • Eine sehr nette und sehr ehrliche Beratung am Gemüsestand. Uns wurde doch glatt davon abgeraten, frische Tomaten für eine Soße zu verwenden, weil die momentan sauteuer sind. 😮 Na gut, dann nehmen wir eben welche aus der Büchse.
  • An diesem Abend gab es aber erstmal Hühnerbrust mit Paprika und Zucchini – auch gerade nicht das billigste Gemüse, aber es tat so gut und war so lecker, einen Hauch Sommer zu essen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Nichts tun und vor allem nicht raus zu müssen.
  • Ich habe im Internet eine Kugelschreibermine bestellt. Ja, eine Kugelschreibermine, die man vermutlich (aber nicht sicher) in jedem Kaufhaus bekommt. Irgendwie verwegen. 😉 Im Internet kostet das Ding inklusive Versand nicht mehr als im Laden. Ich muss dafür keinen Schritt durch die Kälte tun, aber auch nicht warten bis das Wetter wieder einladender wird. In ein paar Tagen liegt das Ding in meinem Briefkasten und ich muss nicht mal hoffen, dass einer meiner Nachbarn die Lieferung annimmt. Luxus pur, den ich mir gegönnt habe, obwohl ich finde, dass man den Einzelhandel unterstützen sollte. Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich also schon.
  • Ein langer Abend mit guten und wichtigen Gesprächen mit Herrn Grillenscheucher.

Die guten Dinge von heute:

  • Der Schnee von heute morgen ist im Laufe des Tages weg getaut. Wir haben endlich wieder Temperaturen kurz über 0° C. Hallelujah! Hoffentlich bleibt das so.
  • Herr Grillenscheucher und ich haben den Wohnungsputz bewältigt und ich habe eine Menge Spinnennetze von den Decken gesaugt. Ich würde wirklich gern mal wissen, wo sich die dazugehörige Spinne versteckt. Nein, ich will ihr nichts antun, aber es ist irgendwie unheimlich, dass es diese Netze ohne das Tier gibt.
  • S. hat mir von Teneriffa einen strahlend blauen Himmel per WhatsApp geschickt und ich konnte mich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang bedanken.

Wintersonne

Und noch ein sonniger, eiskalter Tag. 😎 Tagsüber steigt die Außentemperatur nicht über 0° und nachts sinkt sie auf – 8° C ab. Mich strengt die Kälte körperlich sehr an – schließlich muss ich ja innerlich immer dagegen anheizen. Folglich bin ich quasi dauermüde, aber dafür schlafe ich gerade sehr gut. Hat ja auch was. Außerdem liebe ich diese Helligkeit! Zumal gerade jetzt die Tage spürbar länger hell werden.

  • Endlich mal wieder eine Mittagspause nur mit den lange bekannten und vertrauten Gesichtern und damit auch endlich mal wieder ein vertrauensvoller Austausch miteinander.
  • Noch ein guter Austausch mit N. über unsere Einschätzung der beruflichen Situation und der daran beteiligten Personen. Schön, dass wir so offen miteinander reden können.
  • Kürzlich kam ich an einem U-Bahn-Kiosk vorbei, der mich irritiert hat. Ich war mir nicht sicher, ob das ernst gemeint ist, was da in den Fenstern auf den Schildern angeboten wurde, oder ob das ein blöder Scherz ist. Als ich dort war, hatte der Kiosk geschlossen, so dass ich es nicht raus finden konnte. Heute hab ich gelesen, dass es kein Scherz ist, und ich finde die Idee total super: In dem Kiosk sitzt ein Mann und hört sich Geschichten an. Einfach so, aus Interesse und Spaß an der Sache. Was für eine tolle Idee!

Anstrengender Vormittag

Wenn ein Arbeitstag gleich um 9 Uhr mit einer Besprechung beginnt, bin ich ja immer schon vorher gestresst. Ich stehe früher auf, damit ich auch ja pünktlich bin – man weiß ja nie, ob die U-Bahnen pünktlich fahren -, und bin ein wenig müder als sonst. Heute war dann auch noch die erste Sitzung des Tages super anstrengend, weil ich jemandem lauschen musste, der nuschelnd in rasender Geschwindigkeit redet. Vielleicht sollte man dem mal einen Sprech-Kurs empfehlen. Danach hätte ich mich am liebsten wieder ins Bett gelegt. Ging aber nicht, denn die nächste Besprechung schloss direkt an. Immerhin gab es eine kurze Pause zum Lüften des Raums und mit dem zweiten Teil ohne Nuscheln waren wir früher fertig. Puh!

  • Vor all der Anstrengung gab es aber einen wunderschönen glutroten Sonnenaufgang und danach den ganzen Tag Sonne bei eisiger Kälte. Mittags hab ich sie ein wenig genossen und finde, dass sie schon ein ganz kleines Bisschen wärmt. 😎
  • Lachen mit den Kollegen zum Feierabend, was dann endlich meine Laune nach dem blöden Vormittag wieder auf Normalniveau hob.
  • In den Läden gibt es jetzt schon Saattüten. 😮 Trotz der Kälte konnte ich nicht umhin, mir so einen Tüten-Ständer genauer an zu gucken. Hach, wäre doch schon der Frühling da! Es durften dann auch eine Tüte Basilikum- und eine Tüte Dillsaat mitkommen.
  • Bonus: Eine Bestellung ist angekommen und ich freue mich total darüber.