Meine neue Leichtigkeit – über Taschen und Kalender

Meine neue Leichtigkeit ist definitiv seit ein paar Wochen ein gutes Ding in meinem Leben. Ich weiß gar nicht mehr genau, was mich dazu veranlasst hat zu prüfen, ob ich all den Kram, den ich nahezu täglich mit mir rum schleppte, wirklich so und dieser Form brauche. Vermutlich war es ein allgemeines Schwere-Gefühl und der Wunsch, mir das Leben leichter zu machen.

Angefangen habe ich damit, meine große Büro-Tasche von unnützem Ballast zu befreien. Danach habe ich gewogen: die Tasche an und für sich, meinen Kalender und mein Notizbuch. Dinge, die eben theoretisch leichter werden könnten.

Im Urlaub in La Spezia habe ich eher zufällig eine leichte, aber trotzdem große Büro-Tasche, in die auch DIN A4-Format passt, gefunden und gekauft. Gefühlt war sie erheblich leichter als meine bisherige Tasche und zum Glück stimmte mir das Wiegen zu Hause zu: Die alte Tasche wog ein gutes Kilo, die neue wiegt gerade mal eben die Hälfte. Ein super Schritt in die richtige Richtung! 🙂

Blieb noch die Optimierung meines Kalenders und Notizbuches. Darüber habe ich lange nachgedacht und viele Fragen an Frau Google gestellt. Ich bin überhaupt nicht der Mensch, der Termine, Ideen und Dinge, die ich erledigen will oder muss, ins Smartphone einträgt. Stattdessen liebe ich handschriftliche Notizen, für die ich ein fast fotografisches Gedächtnis habe.

Bislang war ein Taschenbegleiter in DIN A5 mein Kalender. Vor vier oder fünf Jahren habe ich darin investiert. Damals fand ich u.a. toll, dass man Gummibänder als Halterung für das Tablet rein basteln lassen konnte. Allerdings hat es sich überhaupt nicht bewährt, mein Tablet mit mir rum zu schleppen. Es ist nämlich ziemlich schwer. Letztlich eine total unnütze Investition – diese Befestigung. Aber das konnte ich ja damals noch nicht wissen und so war es eben einen Versuch wert.

Was mir gleich zu Beginn am Taschenbegleiter nicht wirklich gefiel, war die Hülle aus Tanzboden – angeblich unverwüstlich. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Es fing schon damit an, dass das Blau dieser Hülle eher ein Türkis ist. Hmpf, keine Farbe, die ich mag. Das habe ich hingenommen, da ich ihn wegen der für mein Tablet eingenähten Befestigungen nicht umtauschen konnte – es war ja quasi eine Maßanfertigung. Mit den Jahren des Transports hat dieses Türkis auch noch grüne und schwarze Flecken bekommen und es sah zum Schluss für meinen Geschmack echt eklig aus.

Nein, ich habe dem armen Ding nichts angetan, sondern es nur mit mir rum getragen. Ehrlich gesagt finde ich die Abnutzungserscheinungen nach so kurzer Zeit wirklich heftig. Immerhin soll es Tanzboden sein! Ich tanze selbst und habe eine ungefähre Ahnung, was so ein Boden aushalten können sollte. Dieser jedenfalls hielt nicht viel aus.

In der Hülle habe ich einen Jahreskalender (eine Woche auf 2 Seiten), ein Adressbuch und einen Geburtstagskalender mit mir rum getragen. Ursprünglich hatte ich vor, außerdem ein Notizheft darin zu befestigen. Die ziemlich hohen Preise für die Hefte und besonders für die Versandkosten hielten mich dann doch davon ab. Da – wie üblich bei solchen Systemen – kein handelsübliches DIN-Format in die Hüllen passt, hatte ich ein zusätzliches, erheblich günstigeres Notizheft in DIN A5 mit tollen, verstellbaren Registern immer dabei – noch so ein Tross in meiner Tasche. Allerdings ein unverzichtbarer, denn irgendwo wollten meine Bücherwünsche, Ideen für Ausflüge, Listen für nicht sofort, aber bald mal zu erledigende Dinge, und Shopping-Listen auch aufgeschrieben werden.

Alles in allem hatte ich ein ziemlich kompliziertes Notiz-System, das dazu auch noch ziemlich schwer war. Ich dachte also über eine leichtere, stabilere und möglichst billigere Variante nach. Weiter geht’s in Teil 2.

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