Ächz

Es gibt ja Menschen, die können sich so in die Arbeit vertiefen, dass sie daneben nichts mehr wahrnehmen. Weder dass die Mitarbeitenden vor Sauerstoffmangel oder Hunger fast vom Stuhl kippen, noch dass das verabredete Zeitfenster nie und nimmer reicht, wenn man weiter vom Ästchen aufs Stöckchen kommt. Ich gehöre definitiv nicht zu diesen Menschen und es schafft mich total, mit solchen zusammen zu arbeiten. Besonders wenn ich nicht das Gefühl habe, eingreifen zu dürfen.

  • Ich habe eine derartige uferlos lange Besprechung überlebt – knapp, denn hinterher war mir schon ganz schwindelig vor Hunger. Hach, was war es schön, dann endlich was in den Magen zu bekommen!
  • Ich habe mit dem Mut der Erschöpften der zuständigen Projektleiterin gesagt, dass das so nicht geht. In dem Gespräch wurde klar, dass sie das wegen s.o. gar nicht so empfindet und kaum nachvollziehen kann. Ein Glück ergab es sich danach noch, dass ich mich bei N. ein bisschen ausweinen konnte. Sie hat mich mit ein paar guten Tipps versorgt, wie ich die Lage für mich entspannen kann, und mir außerdem ausdrücklich Mut gemacht, Pausen einzufordern. Das tat unglaublich gut und ich habe sofort einen Tipp umgesetzt. Hihi, übrigens zur Begeisterung der genannten Projektleiterin. 🙂
  • Ich habe trotz allem noch ein ätzendes Protokoll fertig bekommen. Darauf bin ich total stolz. Und dann war aber endlich Feierabend!

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