Donanys Reiseerlebnisse

Donany, mein Teddy, kommt auf jede Reise mit. Es beruhigt mich, wenn er dabei ist und abends im Bett auf mich wartet. Unterwegs verbringt er seine Tage genau wie hier zu Hause entspannt im Bett. Bevor er zu mir kam, hat er in einem Kindergarten gearbeitet. Er hat Tränen aufgefangen, allen Geschichten zugehört, aufregende Ausflüge begleitet und gekuschelt, was das Zeug hielt. Heute, in der Rente, hat er es verständlicherweise lieber ein wenig ruhiger. Die paar Reisen, die wir zusammen machen, sind schon Aufregung genug. Immerhin muss er sich jedes Mal auf neue Zimmermädchen bzw. -jungs einstellen und wird dann nicht von mir sanft aufs Kopfkissen gelegt. Dieses Mal war es ganz besonders aufregend für Donany. Zum Glück auf die schöne Art!Auf dieser Kreuzfahrt waren zwei Menschen zuständig für unsere Kabine, Maricel und Anwari. Es war auffallend, wie liebevoll sie sich um Donany gekümmert haben. Täglich hatte er einen neuen, bequemen Platz im Bett.

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Wir alle drei, Donany, Herr Grillenscheucher und ich waren ganz begeistert und haben uns so gefreut, dass wir etwas taten, was wir sonst nie tun: Trinkgeld vor dem Ende der Reise geben. Donany bekam einen Umschlag mit (wirklich nur) ein paar Euros auf den Bauch gelegt und auf den Umschlag hatte Herr Grillenscheucher geschrieben, dass der Teddy Donany heißt und sehr glücklich mit seiner Behandlung an Bord ist. Die Folgen waren für uns unabsehbar – der Wahnsinn an Bettdekoration! So was hab ich noch nie, nirgends erlebt. Als Dankeschön gab es mal direkt dieses:

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Das Bett mit echten Rosenblütenblättern verziert – das kriegen doch sonst nur Hochzeitspaare oder so. Hach, wie lange hat sich mein romantisches Herz das schon gewünscht!

Wir waren beide hin und weg und Herr Grillenscheucher hat ein Dankeschön gebastelt.

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Donany bekam weiterhin bevorzugte Behandlung.

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Kurz vor Schluss in Amsterdam gab es dann noch eine Bett-Dekoration, die uns fast zu Tränen rührte, aber auch die Frage aufwarf: Wie kriegt man das denn hin???

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Für die letzte Nacht auf dem Schiff wurde Donany auf mein Nachthemd drapiert.

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Am Ende der Reise gab es selbstredend nochmal Trinkgeld. Eben dann, wenn wir gewöhnlich Trinkgeld an die verteilen, die uns besonders „an der Backe“ hatten und deren Service wir genossen haben. So ganz zeitgemäß ist dieses Am-Ende-Verteilen offenbar nicht mehr. Viele andere Gäste verteilen schon viel früher Trinkgelder. Ich finde, dass das nicht mehr so richtig zum Trinkgeld-Gedanken passt. Dieses Geld ist ja eigentlich als Dankeschön für die Gesamt-Service-Leistung gedacht und zwischendurch gegeben kommt es mir immer ein bisschen so vor, als wollten sich Leute dadurch bevorzugten Service erkaufen. Aber gut, dieses Mal haben wir es in einem Fall auch zwischendurch gemacht, weil wir so begeistert waren. Vielleicht sollte ich da doch öfter mein Herz sprechen lassen.

Wir danken Maricel und Anwari von ganzem Herzen für all die Lacher und die wunderbaren Glücksmomente, die sie uns geschenkt haben! Donany jammert immer noch, weil wir die beiden nicht mit nach Hause genommen haben…

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