Frohe Weihnachten

„Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen.“

Dalai Lama

Diesen Satz las ich kürzlich im U-Bahn-Fernsehen und finde, dass darin richtig toll kurz und knapp zusammengefasst ist, woran es mangelt. Aus meiner Sicht ganz besonders am Mitgefühl.

An den nächsten beiden Tagen habe ich vermutlich keine Zeit mehr. Deshalb wünsche ich schon heute allen Leserinnen und Lesern ein friedliches Weihnachtsfest und eine Menge Liebe und Mitgefühl auf dem Gabentisch – zum Behalten und zum Weitergeben.

Berlin

Die schrecklichen Nachrichten aus Berlin erreichten mich gestern erst, nachdem ich hier über meine guten Dinge des Tages geschrieben hatte. Andernfalls wäre der Blog-Beitrag anders ausgefallen.

Die Flaggen vor meiner Firma stehen auf Halbmast. Ich kämpfe seit dem Aufstehen mit den Tränen. Die Kerzen an meinem Fenster brennen heute nur für die Opfer und ihre Angehörigen und Freunde und für alle, die dem Terror gestern auf welche Art auch immer in die Augen sehen mussten.

Was ist nur aus unserer Welt geworden? Gab es schon immer so viel Gewalt, Hass und Missgunst? Habe ich das nur nicht wahrgenommen? Selbst wenn es so wäre, es macht mir jetzt und schon eine ganze Weile Angst. Und zwar nicht mal um mein eigenes Leben, sondern um alles, was zumindest in diesem Land an Menschlichkeit, Gleichheit und Frieden errungen werden konnte. Überall kann man beobachten, wie diese Errungenschaften mit Füßen getreten werden, wenn man die Augen aufmacht. Der LKW im Weihnachtsmarkt in Berlin zeigt es nochmal besonders deutlich. Das ist es, was mir so die Tränen in die Augen treibt.

Wie jeden Tag gab es sogar heute für mich ein paar gute Dinge. Aber mir ist nicht danach, über Gutes zu schreiben. Vielleicht irgendwann mal wieder.

Zündet Kerzen an und stellt sie ins Fenster! Möge ihr Licht unsere Welt wieder hell und freundlich machen.

Kurz und gut

  • Am späten Nachmittag ein quadratischer Sonnenfleck an einer Hauswand. Vielleicht scheint sie jetzt eckig, aber immerhin gibt’s sie noch, die Sonne.
  • Ein sehr schönes Treffen mit F. und ausgiebig gequatscht.
  • Weihnachtspost im Briefkasten.

Der Nachtrag vom Wochenende

Die letzten Wochen dieses Jahres meinen es nicht gut mit mir. 🙁 Dieses Wochenende war erfüllt von Computer-Ärger. Ich frage mich gerade ernsthaft, ob ich diesen Blog noch weiter betreiben will. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass so eine harmlose Seite wie diese derart ausgenutzt werden kann. Nun gut, noch bin ich zu wütend, um den unfairen Methoden klein bei zu geben. 👿 Weiter geht’s.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Telefonate mit total netten Menschen, die mir sehr geholfen haben.
  • Herr Grillenscheucher und die Gespräche mit ihm, die mich aus der Panik in die Wut gebracht haben.
  • Dass wir es nur ein bisschen zu spät noch zum Tanzen geschafft haben. Was anderes tun, was anderes denken – das war dringend nötig.
  • Bonus: Nervenberuhigung durch das Essen von Spaghetti Bolognese. 😉

Die guten Dinge von Samstag:

  • Der Geschmack Italiens im Mund:

  • Die Hilfe von Herrn Grillenscheucher beim Computer-Ärger und der Neugestaltung des Blogs.
  • Die Entscheidung getroffen, mich im schlimmsten Fall auch vor Gericht zu streiten.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange, ausgiebig und erholsam geschlafen.
  • S. hat per WhatsApp ein wunderschönes Video geschickt, das mir den Glauben an die Menschheit ein wenig zurück brachte:

  • Nur noch eine Woche… 🙂

Ich wünsche allen einen ärgerfreien, kerzenvollen 4. Advent!

 

Alles bleibt anders.

Moin, Herr Grillenscheucher hier.

Sieht alles irgendwie anders aus, oder? Tja, das kam so:

Wie Frau Grillenscheucher schon sagte, hat irgendein <bitte ein Expletiv nach Wahl einsetzen> unseren Server gehackt. Darf zwar nicht passieren, kann aber – mal gewinnt man, mal nicht. In diesem Fall hab ich leider verloren.

Am Ende war die einzige sinnvolle Lösung ein kompletter Neuaufbau der Site.  Aber da die Inhalte davon nicht betroffen waren, kann ich damit leben.

Es wird sich in nächster Zeit noch einiges ändern, aber ich denke, wir sind auf einem ganz guten Weg. Für Feedback etc. bin ich jederzeit dankbar.