Kurz und gut

  • Letzte Nacht habe ich das erste Mal in dieser Woche durch geschlafen bis morgens der Wecker klingelte. Mensch, da fühlt sich der Tag doch gleich ganz anders an!
  • Ein sehr, sehr gutes und offenes Feedback-Gespräch mit meiner Vorturnerin.
  • Emil, meine Waschmaschine, hat mir Sorgen bereitet, weil das Wasser aus dem Waschmittelfach plötzlich nicht mehr vollständig ablaufen wollte. Stets und ständig stand dort eine unterschiedlich große Wasserpfütze drin. Vor ein paar Tagen kam ich auf die Idee, dieses Fach einfach mal Simone, meinem Geschirrspüler, zum Abwaschen mitzugeben. Und, juchuh, was auch immer sich in welchen Kanal gesetzt hatte: es ist weg und das Wasser läuft wieder ordnungsgemäß ab. Wie wunderbar, wenn ein Problem durch eine einfache Idee gelöst werden kann!

Stress

In dieser Woche ist irgendwie jeder Abend stressig für mich. Dabei ist gar nichts besonderes los. Ich muss ja nicht mal Weihnachtsgeschenke besorgen. Es ist allein der Alltagskram wie Wäschewaschen, Einkaufen usw., den ich so anstrengend finde. Wahrscheinlich weil ich bei dem blöden nass-kalten Wetter lieber aufs Sofa sinken würde. Naja.

  • Ein wunderschöner Sonnenaufgang heute früh.
  • Ich bin nach Feierabend nicht aufs Sofa gesunken, sondern habe tapfer alles abgearbeitet, was für heute auf meiner Liste stand. Das gibt ein dickes Fleiß-Sternchen. 😉
  • Lauter sehr lustige Ansagen in Zügen der Deutschen Bahn, über die ich mich vor Lachen gekringelt habe. 😀

Kurz und gut

  • Kurz vor Feierabend habe ich noch ein bisschen gute Laune um mich rum verbreitet und davon selbst gute Laune bekommen. 🙂
  • Im Briefkasten stand ein kleines Fläschchen Estragon-Öl von Herrn Grillenscheucher selbst gemacht. Toll, dass das geklappt hat! Ich will es nämlich morgen verschenken. 😮
  • Eine Mail von C., die gerade krank im Bett liegt, aber trotzdem daran gedacht hat, dass wir auch die Info über die Routenänderung unserer nächsten Kreuzfahrt brauchen. Immer im Einsatz, die Süße! Tja, nun kommen wir nicht nach Istanbul, was aber angesichts der Lage in der Türkei eher beruhigend ist. Dafür kommen wir nochmal nach Malta – oh, wie toll! Ich mochte Valletta so gern und wollte da so gern nochmal hin. Außerdem kommen wir nach Mykonos, wo ich noch nie war. Das wird bestimmt schön. 😎

Der erste Schnee

Letzte Nacht fiel hier der erste Schnee in diesem Winter, der liegen blieb. Das sah schon schön aus auf meinem Balkon – das friedliche, unschuldige Weiß. Ich könnte dennoch darauf verzichten.

  • Heute früh waren verblüffender Weise alle Gehwege geräumt. 😮 Die Temperatur lag den ganzen Tag leicht über 0° C. Praktisch Tauwetter – ein Glück, denn so blieben die Wege eisfrei.
  • N. ist wieder gesund und ich musste den heutigen Workshop nicht ohne sie machen. Puh! Noch dazu war der Workshop sehr interessant und brachte uns viele neue Erkenntnisse, die mir hinterher halfen, eine problematische Situation bei N. anzusprechen.
  • Der wunderschöne Liedtext von Gerhard Schöne, der heute in meinem Adventskalender zu lesen ist: „Das Glück“.

Gezupfte Rinderschaufel in Rotwein-Tomaten-Sugo

Tach, Herr Grillenscheucher hier.

Tja, wenn meine Süße schon das Schäufele erwähnt, will ich euch mal nicht im Dunkeln lassen.

Übrigens – falls hier Schwaben, Franken oder Badenser mitlesen: mit dem, was ihr als Schäufele kennt, hat das hier nix zu tun. Aber auch schon gar nix. Aber Schäufele ist auch lecker…

Also:

Die Schaufel ist ein Teilstück der Rinderschulter. Da sie ziemlich sehnig ist, eignet sie sich nur zum Schmoren. Also müßt ihr viel Zeit mitbringen – aber es macht wenig Arbeit.

Für vier Personen braucht ihr:

  • ca. 1 kg Rinderschaufel
  • 1 Suppenbund
  • 4 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Fleischtomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • 0,5 l trockenen Rotwein ( ich habe einen einfachen Merlot genommen )
  • etwas Butterschmalz

  1. Ofen auf ca. 190 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen
  2. Suppenbund, Schalotten und Knoblauch kleinschneiden, Tomaten achteln.
  3. Einen großen (wichtig: ofenfesten!) Topf oder Bräter aufsetzen. Butterschmalz reingeben.
  4. Das Fleisch so teilen, daß es gut in den Topf passt, salzen, pfeffern und von allen Seiten gut anbraten ( insgesamt ca. 10 Minuten ).
  5. Fleisch rausnehmen und stattdessen das Gemüse reingeben. Etwa 5 Minuten anbraten.
  6. In der Mitte etwas Platz schaffen, Tomatenmark reingeben und ca. 2 Minuten mitrösten.
  7. Fleisch wieder reingeben, Lorbeerblätter dazu und mit dem Rotwein ablöschen.
  8. Kurz ankochen lassen, Deckel drauf und ab in den Ofen.
  9. In Ruhe lassen. Mindestens 3 Stunden. Lieber länger.
  10. < zzzzz >
  11. Aus dem Ofen nehmen und das Fleisch ( das jetzt richtig zart sein sollte ) mit 2 Gabeln zerpflücken.
  12. Und – nix. Das war’s. Klar, man kann jetzt noch etwas Sahne dazugeben. Muß man aber nicht.

Ich habe dazu gewalzte Bandnudeln und karamelisierte Möhrchen gegeben – aber das sei euch selbst überlassen (kam aber gut).

Natürlich kann man das auch mit gewürfeltem Fleisch als eine Art Gulasch machen – ist aber nicht dasselbe Gericht (aber auch lecker).